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12. Dezember 2016 1 12 /12 /Dezember /2016 22:18

Immer noch beschäftigt 'Die Hexe' die Kämpfer gegen die dunklen Mächte. Genauso wie die 'Todeshochzeit', die – natürlich – ein Nachspiel hat. Zwar konnte O'Neal sie nicht mit Jazz (Antje von der Ahe) vollziehen, aber Ärger gibt es deswegen dennoch weiterhin. Und all das, obwohl Foster (Thomas Nero Wolff) und Co. eigentlich gerade einen ganz anderer Auftrag erledigen sollen.

Cover zu Foster 6Um Schlimmeres zu verhindern, soll Foster die Quelle des Wissens finden. Den Weg dorthin kann möglicherweise Hans Kramer (Bodo Wolf) weisen, dessen Vater Paul bei den Ereignissen im September 1944 dabei war, als das Böse in Österreich entfesselt werden sollte.

Doch Rogers (Frank Schaff) wittert einen Maulwurf in den eigenen Reihen und möchte, dass Foster nebenbei Jones (Gerrit Schmidt-Foß) im Auge behält. Als aber Jazz blutverschmiert in einer Londoner Tiefgarage gefunden wird, möchte Rogers die Aktion abbrechen. Davor wurden, wie es auch im Infotext heißt, "... drei Menschen auf schreckliche Weise ermordet. Schon bald stellt sich heraus, dass der Mörder kein Mensch gewesen ist, sondern eine Bestie, die nur bei Vollmond zuschlägt."

Foster wäre jedoch natürlich nicht Foster, wenn er machen würde, was andere von ihm verlangen ...

Kennen Sie den?

Komischerweise wird die Sprecherin von Jazz gar nicht im Booklet genannt. Dafür wird beim Blick in die Personenliste klar: Totgeglaubte leben länger. Xavier Parker (Philipp Schepmann) taucht wieder auf. In den Produktangaben zeigt sich dort zudem, dass das Coverbild wie immer von Ingo 'Monozelle' Römling stammt, obwohl es diesmal in eine etwas andere, eher comichafte Richtung geht. Wem der Stil bekannt vorkommt, hat vielleicht zuletzt seine Arbeiten für 'Star Wars Rebels' gesehen.

Witzig ist auch, welche popkulturellen Bezüge im Hörspiel auftauchen. Um seine Gegner zu verwirren, bedient sich Jones bei Lovecraft und nennt sich Alhazred. Und als Kramer misstrauisch ist, begründet er das mit einem Verweis auf einen Spionagethriller von William Goldman, der mit Dustin Hoffman in der Hauptrolle verfilmt wurde: "Kennen Sie nicht den 'Marathon-Mann'?"

Hörspiel von Oliver Döring seit 9. Dezember 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://www.imaga-shop.de/foster/

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19. Oktober 2016 3 19 /10 /Oktober /2016 10:21

Cover zu Foster 5Mit 'Die Hexe' startet die Grusel-Hörspielserie 'Foster' von Oliver Döring in die zweite Season. Kapitel 1 von Buch 2 setzt da an, wo die 'Todeshochzeit' geendet hat. Zwar konnte das Schlimmste verhindert werden, doch die Mächte des Bösen setzen schon zu einem neuen Schlag an.

Rogers (Frank Schaff) hat inzwischen Foster (Thomas Nero Wolff) und Kyle Jones (Gerrit Schmidt-Foß) bei der S.I.D.U., was für „Secret Investigation & Defense Unit“ steht, einarbeiten lassen. Schon bei ihrem ersten Einsatz zeigt sich aber, dass sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während der ehemalige Ermittler davon überzeugt ist, dass er gegen übernatürliche Gegner antritt, glaubt ausgerechnet der junge Experte auf dem Gebiet der Parawissenschaft an die vernünftige Erklärbarkeit der seltsamen Phänomene rund um Sandra Fisher (Lina Rabea Mohr).

Die junge Frau liegt im Krankenhaus, nachdem sie durch die unheimliche Erscheinung einer Hexe im Hausflur und gruselige Veränderungen bei ihrem Nachbarn Buck (Markus Pfeiffer) auf die Straße und vor ein fahrendes Auto gelaufen ist. Als Foster und Jones sie befragen wollen, scheint sie allerdings selbst besessen zu sein.

Go, Golem, go!

Mit Hilfe von Fosters Freund Gregory (Marco Göllner) finden die zwei heraus, dass Sandra scheinbar in einer geheimen Botschaft etwas über einen Golem gesagt hat. Jones erinnert das an einen alptraumhaften Trip in Thailand, bei dem er in seinen Hirngespinsten von einem Golem gefressen wurde – was Foster zu einer interessanten These beflügelt: „Deine Theorie. Telepathie. Jemand hat deine Gedanken gelesen. Diese Sandra war in deinem Hirn. Kann das sein?“

Die Beiden müssen also vorsichtig sein, um nicht in eine Falle zu tappen. Und wie immer gilt auch hier: Totgeglaubte leben länger! Wer die aktuelle Ensemble-Auflistung von 'Die Hexe' mit früheren Angaben aus Buch 1 vergleicht, der entdeckt unter anderem folgende Charaktere wieder:

  • Xavier Parker (gesprochen von Philipp Schepmann)
  • Jazz (Antje von der Ahe)
  • Robert (Wolfgang Wagner)
  • Jobe (Michael-Che Koch)

Hörspiel 'Die Hexe' seit 14. Oktober 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://www.imaga-shop.de/foster/

Das könnte dazu passen:

Foster – 02: Das Erlöschen des Lichts (mit u.a. Torsten Michaelis)
Während der Prolog in Teil 1 mehrere Jahrzehnte vor den aktuellen Ereignissen der Serie spielt und nahezu ohne Foster auskommt, legt der Ermittler bei 'Das Erlöschen des Lichts' gut los: Einen Hacker mit Drogen zu motivieren, erscheint ihm ein geeignetes Mittel, um seinen neuen Fall zu lösen.

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1. Juli 2016 5 01 /07 /Juli /2016 10:13

Nach Stationen in München, Berlin, Lübeck und Mannheim gastiert die Ausstellung 'Faces Behind The Voices' gerade noch im Frankfurter Hauptbahnhof. Das Projekt des Fotografen Marco Justus Schöler stellt die Gesichter der bekanntesten Synchronstimmen Deutschlands vor.

Cover von Faces Behind The VoicesDie spannende Frage an die Besucher: Wen erkennen sie? Zu sehen sind unter anderem – wenn ich das selbst richtig gesehen habe – Santiago Ziesmer ("SpongeBob"), David Nathan, Dietmar Wunder, Martin Keßler, Manfred Lehmann und Gerrit Schmidt-Foß. Wenn ihr sehen wollt, bei welchen Produktionen sie unter anderem schon zu hören waren, gerne einfach unten auf die Tags der einzelnen Namen klicken und damit die jeweilige Übersicht der hier zu findenden Kritiken aufrufen.

Im Verlag seltmann+söhne ist zudem ein interaktiver Bildband zu der multimedialen Ausstellungstour veröffentlicht worden.

Mehr Infos unter: http://www.facesbehindthevoices.de

Faces Behind The Voices auf Tour 2016:

  • 5.-13.7. Frankfurt, Hauptbahnhof
  • 18.-28.6. Kiel, Hauptbahnhof
  • weitere Termine im August folgen

 

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14. Juni 2016 2 14 /06 /Juni /2016 16:45

Foster ist weiterhin auf der Suche nach Emily Blake, die scheinbar von einer okkulten Sekte entführt wurde, die einen Dämon namens Sebul anbetet. Während Mr. Wolf (Lutz Riedel) skeptisch ist, dass sein Inspector auf der richtigen Fährte ist, nimmt der Fall allerdings ungeahnte Dimensionen an.

Cover zu Foster 3Um den Entführern auf die Spur zu kommen, wendet sich Foster (Thomas Nero Wolff) an Kyle Jones (Gerrit Schmidt-Foß). Seit den seltsamen Ereignissen im Mai 2011 mit seiner damaligen Freundin Joyce (vergleiche Folge 1) gilt er nämlich inzwischen als Experte für das Okkulte.

Von ihm erfährt der Ermittler, was es mit Sebul auf sich hat: „Sebul soll der Herr über sämtliche Dämonen sein. Er war quasi der erste, ist entstanden, als sich Licht und Dunkelheit trennten. Ihm dienen Dämonen, die so alt sind, dass wir sie gar nicht kennen. Alles, was uns Angst macht, soll sich von Sebul ableiten.“

Auch Xavier Parker (Philipp Schepmann) ist Sebul weiter auf der Spur. 1944 kam er erstmals mit ihm in Kontakt und konnte sich 1976 von Agent Blunt die Schatulle mit dem Stein holen, in dem damals ein Dämon gefangen wurde (vergleiche Folge 1). Doch sein Angriff auf William Blake schlägt fehl und er landet bei Foster im Verhör. Wie der Zufall so spielt, kommt damit scheinbar zusammen, was zusammen gehört. Sebul ist ihnen jedoch schon einen Schritt voraus. Langsam läuft ihnen die Zeit davon, um zu verhindern, dass er die Pforte zur Verdammnis öffnet...

Hörspiel-Regisseur Oliver Döring zieht wieder alle Register, um den Kampf zwischen Gut und Böse mächtig in Szene zu setzen. Wie beim Film setzt er zum Beispiel eine Technik ein, in der zwei parallel laufende Handlungen schnell gegeneinander abwechselnd eingesetzt werden.

Fazit: Mit Folge 3 erreicht ’Foster’ bereits einen ersten Höhepunkt, der die bisherigen Ereignisse zusammenführt und einigermaßen auflöst. Doch klar ist auch, dass der Kampf gegen die dunklen Mächte noch lange nicht beendet ist.

Hörspiel voraussichtlich ab 17. Juni 2016 bei 'Imaga/WortArt' erhältlich. Mehr Infos: http://www.imaga-shop.de/foster/

Das könnte dazu passen:
Foster – alle hier verfügbaren Kritiken
Wer genauer erfahren möchte, was in den ersten zwei Teilen geschehen ist, kann hier ein wenig nachlesen.
Gabriel Burns – 45: Ich passe auf dich auf (Hörspiel mit u.a. Uve Teschner und Jürg Löw)
Im Dezember 2014 wurde Folge 45 der Mystery-Serie 'Gabriel Burns' veröffentlicht. Ob die Konkurrenz zu 'Foster' noch mal Fahrt aufnimmt, bleibt daher leider abzuwarten.

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7. März 2016 1 07 /03 /März /2016 15:31

Im September 1944 wird eine Spezialeinheit zu einem Kloster in Österreich geschickt. Ihr Auftrag: „Herauszufinden, was in dem Kloster los ist und gegebenenfalls den Feind daran zu hindern, das Böse zu entfesseln.“

Cover zu Foster 01Das klappt – soviel sei verraten – anscheinend ganz gut, auch wenn einige Verluste in Kauf genommen werden müssen. Doch ganz gebannt ist die Gefahr wohl nicht. 1976 erhält einer der beteiligten Agenten einen Anruf: „’Operation Night Defense’ wird fortgesetzt!“

Was das genau bedeutet, bleibt unklar. Unklar ist auch, wie das Verschwinden einer jungen Frau namens Joyce Baxter 2011 mit dem Ganzen zusammenhängt. Aber schließlich ist ’Die Seele eines Dämons’ erst der Prolog ...

Hi, my name is ...

Mit 'Foster' bringt Hörspielregisseur Oliver Döring eine neue Grusel-Serie an den Start. Benannt ist sie nach der Hauptfigur, die den Kampf gegen das Böse aufnimmt. Doch bevor es soweit ist, wird eben erst einmal im 'Prolog: Die Seele eines Dämons' erklärt, gegen was er da eigentlich antritt. Der Held selbst hat dagegen seinen ersten Auftritt erst in den letzten drei Minuten. Seine Art der Selbstjustiz erscheint dabei etwas übertrieben, aber dafür gehört ihm am Ende wenigstens auch das Schlusswort: "Mein Name ist Foster!"

Für den Prolog hat sich Döring einige namenhafte Sprecher ins Boot geholt:

  • Thomas Nero Wolff (deutsche Stimme von zum Beispiel Hugh "Wolferine" Jackman)
  • Bernd Rumpf (spricht zum Beispiel Ollowain in der Fantasy-Hörspielreihe 'Die Elfen')
  • Gerrit Schmidt-Foß (spricht zum Beispiel Derek Ashby in der Jugendkrimi-Hörspielreihe 'Point Whitmark')
  • Martin Keßler (spricht zum Beispiel Orimedes bei 'Die Elfen')
  • Marco Göllner (Hörspiel-Regisseur bei unter anderem 'Dorian Hunter')

Wer genau allerdings wen spricht, soll dabei noch nicht verraten werden. Die Zuordnung der Rollen ist erst fürs Booklet des zweiten Teils vorgesehen. Verwirrend könnte für einige Teile der Zuhörerschaft auch sein, dass Szenen im schnellen Wechsel inszeniert wurden. Die Vorbesprechung zum Einsatz springt zum Beispiel hin und her mit dem tatsächlichen Anflug aufs Kloster. Aber vielleicht macht das für einige Fans genau den Reiz aus, dass nicht alles gleich auf dem Präsentierteller dargeboten wird, sondern ein bisschen Rätseln dazu gehört, was da eigentlich los ist.

Fazit: Ein bisschen Okkultismus, ein bisschen Krimi, bekannte Sprecher und professionelle Umsetzung sind gute Voraussetzungen, um Fans für 'Foster' zu gewinnen. Ob er sich gegen die Konkurrenz durchsetzen kann, muss sich allerdings noch zeigen. Vor allem bleibt die Frage spannend, welche originellen Ideen ihn in die obere Liga katapultieren können. Aber der Prolog macht auf jeden Fall schon mal Lust auf mehr. Die nächste Folge ist schon für Mitte April geplant.

Hörspiel seit 19. Februar 2016 erhältlich. Mehr Infos unter: http://www.imaga-shop.de/foster/

Das könnte dazu passen:
Hellboy – Saat der Zerstörung (Hörspiel)
Im Winter 1944 kann gerade noch verhindert werden, dass die Nazis ein Portal zur Hölle öffnen. Lediglich ein kleines, gehörntes Kerlchen kommt durch. Fortan soll der Hellboy allerdings für den Kampf gegen das Böse eingesetzt werden.

The Avengers – Age of Ultron (Film)
Nach dem Angriff auf die Hydra Research Base in Osteuropa möchte „Iron Man“ Tony Stark (Robert Downey jr.) die Kräfte des sichergestellten Zepters für sein Ultron-Programm nutzen. Doch leider gerät das Experiment außer Kontrolle.

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14. Oktober 2014 2 14 /10 /Oktober /2014 17:46

„Das Ende hat begonnen“, lässt Autor John Beckmann den alten Martin Prey in ’Zeichen des Zerfalls’ voraussagen, dem 16. der insgesamt 18. Teile der Mystery-Serie ’Porterville’ von Regisseur Ivar Leon Menger über das dunkle Geheimnis einer Stadt. Doch bis zum Ende geschieht noch so Einiges.

cover-porterville3.jpgAlles steuert im Jahre 0048 nach der neuen Zeitrechnung auf den Big Bang zu. Bei ’Die Ausgestoßenen’ darf nun Timmo Niesner (Synchronstimme von Elijah Wood und als Dorgan Fink bei ’Gabriel Burns’ zu hören) in die Rolle von Jonathan Sato schlüpfen. Er erzählt, wie es ihm und Emily Prey ergangen ist, nachdem sie vor dem bleichen Mann ins „Draußen“ geflohen sind.

Dabei wird die Welt hinter den Mauern der abgeschotteten Stadt Porterville zum Teil paradiesisch beschrieben – inklusive einem nackten Pärchen und fiesem Getier (’Im Garten der Schlangen’). Dass eine Person Lilith heißt, passt auch dazu, dass das Ganze fast schon biblische Ausmaße annimmt. Schließlich gibt es Erzählungen mit dieser feministischen Symbolfigur, in der sie als erste Frau Adams beschrieben wird.

Could you please hold the ’timeline’, ’old boy’?

Zudem wird der Bogen mal wieder auch zeitlich weit gespannt. In den Geschichten geht es unter anderem um Ereignisse, die 1987 in Ecuador, 1241 in Frankreich und während des 1. Weltkriegs in Deutschland (’Die Akte Richthofen’) spielen.

Hendrik Buchna hat die zuletzt erwähnte Folge über den roten Baron, seine mysteriöse Geschichte und die Nachforschungen dazu geschrieben. Zur Vorgänger-Serie ’Darkside Park’ steuerte dieser Autor vier der 18 Folgen bei – unter anderem auch die letzte, die ja mit dem Cliffhanger zu ’Porterville’ endete. Diesmal dominiert Raimon Weber mit gleich sechs Folgen die Gesamtausgabe inklusive dem Finale ’Versuchung’.

Doch es gibt nicht nur neue Orte, sondern auch alte Bekannte. Martin Prey wird bei ’Zeichen des Zerfalls’ von den Sicherheitskräften der IFIS in Isolationshaft genommen. Sie wollen mehr darüber erfahren, was seine Enkelin Emily mit dem Enkel des Bürgermeisters angestellt hat.

The Voice of Germany ... no... Porterville

Takumi Sato hat dagegen in ’Der Turm’ ganz andere Sorgen, als diese zwei ausgebüxten Jugendlichen zu finden. Gesprochen wird er von Oliver Rohrbeck, der seine Sache wahnsinnig gut macht. An einigen Stellen klingt  er tatsächlich wie Jürgen Thormann, wenn Sato mit dessen Figur Angus Hudson aneinander gerät.

Darüber hinaus gibt es ein Wiederhören mit Gerrit Schmidt-Foß in der Rolle Martin Preys. Auch er überzeugt mit seiner Darbietung, denn immerhin ist seine Figur inzwischen fast ein halbes Jahrhundert älter geworden. Bei der inszenierten Lesung mit über acht Stunden Laufzeit wird aber noch viel geboten: Es gibt im Hintergrund auch schon mal Explosionen, Baby-Geschrei, Dschungelgeräusche, MG-Salven und mehr zu hören.

Fazit: Absolut faszinierend an dieser Serie ist, wie es gleich mehrere Autoren über inzwischen im Grunde schon 36 Folgen immer wieder den Faden aufnehmen, um einmal angestoßene Geheimnisse nach und nach aufzuklären. Aber – soviel sei verraten – offene Fragen gibt es auch nach dem Staffel-Ende noch mehr als genug.

mp3-CD-Box seit 26. September 2014 im Handel erhältlich.

Mehr Infos unter: http://www.universal-music.de/porterville/home

Das könnte dazu passen:
Porterville – Staffel 2 (Hörbuch-Box mit Folge 7-12)
Übersicht zu den hier besprochenen ’Gabriel Burns’-Folgen

P.S.: Kleiner Tipp am Rande – unter http://www.psychothriller.club/ stehen zur Feier des 5-jährigen Verlagsjubiläums bis zum 31. Oktober 2014 alle Texte von ’Darkside Park’ sowie die ersten sechs Folgen von ’Porterville’ gratis zum Lesen online zur Verfügung.

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21. Juni 2013 5 21 /06 /Juni /2013 22:18

Letzten Herbst kam die dritte Verfilmung von ’Gregs Tagebuch’ in die deutschen Kinos. Nun folgt das Hörspiel zum Kinofilm ’Ich war’s nicht!’ und macht passend zu den hierzulande gerade startenden Sommerferien klar, was die armen Kinder da alles erwartet, wenn die eigenen Pläne in die Hose gehen. Denn wie der Untertitel verrät: „Ferien sind auch kein Ponyhof!

cover-gregs3.jpg„Ich persönlich brauche für die perfekten Sommerferien nicht mehr als eine Glotze und ein paar Videospiele“, fasst der Siebenklässler Greg Heffley zusammen, was ihm gefällt. „Leider hat mein Dad ganz andere Vorstellungen, was den perfekten Sommer angeht.“

Sein Vater Frank (gesprochen von Gerrit Schmidt-Foß, der unter anderem seine Stimme dem etwas draufgängerischen Derek Ashby in der Jugendkrimi-Hörspielserie ’Point Whitmark’ leiht) denkt nämlich, dass „...körperliche Betätigung normal ist“. Greg soll ein bisschen Sport treiben – oder wenigstens was Vernünftiges tun und jobben.

Master of Desaster

Und nach einigem Hin und Her kommt er auf die Idee, Greg zu den Wildnis-Erforschern zu schicken. Deswegen nimmt er Kontakt mit Troop Master Barrett (synchronisiert von Hasso Zorn, der zum Beispiel auch Dr. Helnwein bei ’Dorian Hunter’ spricht) im Pfadfinder-Vereinsheim auf. Kann Greg aus dieser Nummer raus kommen? Und das Herz von seinem Schwarm Holly Hills erobern?

Cool ist, dass jetzt beim Hörspiel auch ein bisschen was vom Original Soundtrack zu hören ist. Dabei sind unter anderem ’Good Feeling’ von Flo Rida, ’Rock’N’Roll High School’ von The Ramones und ’La La La’ von The Californias, was aber natürlich alles nur im Hintergrund läuft. Hinzu kommt ’Baby’ von Justin Bieber, das Gregs Bruder Rodrick mit seiner Band mehr schlecht als recht auf einer Geburtstags-Party performt.

Fazit: Auch als Hörspiel macht ’Gregs Tagebuch’ ordentlich Spaß. Und da Autor Jeff Kinney bereits weitere Bände geschrieben hat, dürfte da in Zukunft hoffentlich noch etwas mehr folgen.

CD seit 7. Juni 2013 im Handel erhältlich.

Mehr Informationen unter: http://www.karussell.de/gregs-tagebuch/

Das könnte dazu passen:
Dorian Hunter – 22.1: Esmeralda (Verrat)
Point Whitmark – 37: Das Moor der Vergangenen
Various – Radio Teddy Hits Vol. 11
Sven Regener & Leander Haußmann – Hai-Alarm am Müggelsee (Hörbuch)

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29. Januar 2009 4 29 /01 /Januar /2009 13:02

Vor über anderthalb Jahren erschienen die ersten zwei Hörspiel-Folgen zu dem von Jason Dark entwickelten Psycho-Cop Don Harris bei 'Random House Audio/Edel'. Wie jetzt dem neuen Booklet zu entnehmen ist, soll Teil 3 bereits im Januar 2008 im Kasten gewesen sein. Und nun veröffentlicht der neue Partner 'Folgenreich/Universal' das Ganze endlich doch noch.

Zur Story:
Don Harris ist ein Agent von einem Geheimdienst namens European Special Intelligence (ESI). Seine besondere Fähigkeit, Ereignisse in der Zukunft vorauszusagen, hat ihm den Spitznamen „Psycho-Cop“ eingebracht. Zumindest bei seinem alten Kumpel Terry Sheridan vom Yard (gesprochen von Gerrit Schmidt-Foß, der bei 'Point Whitmark' der Figur Derek Ashby seine Stimme leiht).

Der geheimnisvolle Club der Höllensöhne, der mit dem Projekt 666 auf den „Großen Tag“ hinarbeitet, fühlt sich durch Don Harris bedroht. Doch beim Versuch, ihn deshalb zu töten, wecken sie erst seine Aufmerksamkeit – und zudem noch völlig ungeahnte Kräfte.

Soviel zu den ersten zwei Teilen, die damals mit dem Satz beendet wurden: „Doch der ESI-Agent wollte sich nicht mit der Vergangenheit befassen, sondern mit der Zukunft – und die würde ihm genug Probleme bringen.“

Stimmt! Wobei die Fortsetzung nun lustigerweise mit einer kleinen Reise in die Vergangenheit beginnt. 1492 herrscht viel Gewalt in Spanien, um das Land für das Kreuz zurück zu erobern. Suleika will, dass ihre rothaarige Freundin mit einem Gegenstand flieht. Sie soll ihn aufbewahren, bis sie den ersten Mann trifft, der nicht blind vor der Wahrheit ist.

Über 500 Jahre später wird Don Harris von Alpträumen geplagt, aus denen ihn die Stimme von Elektra reißt, die ihm beim Kampf gegen die Höllensöhne beigestanden hat. Sie will, dass er nach Spanien kommt. Gleichzeitig warnt sie ihn, dass „sie“ wieder hinter ihm her sind. Trotzdem – oder gerade deshalb – macht er sich schnellstmöglich auf den Weg. Und begibt sich damit in tödliche Gefahr...

Die Sprecher machen ihre Sache wieder sehr gut – allen voran Dietmar Wunder als Don Harris. Bei seiner Wahl hat Hörspiel-Regisseur Oliver Döring auf jeden Fall ein goldenes Händchen bewiesen. Während der Aufnahmen zur Pilot-Folge 'Das dritte Auge' kam gerade erst 'Casino Royal' raus, in dem Dietmar Wunder die Synchronisation für Daniel Craig übernommen hatte. Und der gilt ja als '007' inzwischen als einer der Shooting Stars der letzten Jahre. Wer weiß, vielleicht wird ja auch Don Harris noch verfilmt. Daniel Craig würde jedenfalls bestimmt eine gute Figur für ihn abgeben.

Fazit: Die Stimmung der Serie bleibt auch bei 'Das schwarze Amulett' schön düster. Die Gegner gönnen sich kaum eine Atempause – hier geht einer in Flammen auf, da spritzt das Hirn gegen die Wand. Leider ist immer noch nicht ganz klar, ob da allerdings mehr hinter der Geschichte steckt. Bis jetzt gibt es zumindest wenig Überraschungen. Trotzdem macht das Ganze schon Lust auf mehr – und zum Glück kommt die vierte CD zeitgleich mit 'Das schwarze Amulett' raus.

Mehr Infos: http://www.jason-dark.de

CD voraussichtlich ab 30. Januar 2009 im Handel erhältlich.

Das könnte dazu passen:
Jack Slaughter – 1: Tochter des Lichts
Point Whitmark – 24: Am Tag der großen Flut

 

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