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13. Februar 2020 4 13 /02 /Februar /2020 15:04

Kommt da noch was oder nicht? Die Firma hat zuletzt 2010 ihr Album 'Das sechste Kapitel' veröffentlicht. Immer wieder heißt es, dass es nicht das letzte gewesen sein soll. Immerhin sind Tatwaffe, Def Benski und ihr Produzent Fader Gladiator jeder für sich aktiv. Auch in letzter Zeit gab es immer wieder Lebenszeichen.

Daniel Sluga

Tatwaffe war zum Beispiel als Gast bei der 'Süchtig'-EP von D-Pelt zu hören, die Ende November 2019 veröffentlicht wurde. Bei '2050 (Problem)' rappen die Beiden darüber, wie die Welt wohl in gut drei Jahrzehnten aussehen wird.

Def Benski ist jetzt dagegen mit dem zwar schon ein paar Jahre alten 'En Dr Nohberschaff' auf dem Sampler 'Humba Reggae Jeckness' vertreten, aber die Platte ist erst vor wenigen Tagen passend zum Karneval raus gekommen.

Und Fader Gladiator, der hier im Foto links zu sehen ist und mit bürgerlichem Namen Daniel Sluga heißt, war vor Kurzem mal wieder als Video-Produzent tätig. Seit 31. Januar 2020 ist sein Clip zu 'Medizin' von Beata Beatz zu sehen. 

Apropos: Video killed the Radio Star

Sluga ist immer öfter hinter der Kamera statt dem Plattenspieler zu finden. Zusammen mit Art Davis (auch bekannt als Tre The Boy Wonder) wurde zum Beispiel der Clip zu 'Square Dance' für Ali As und Namika am 3. März 2016 raus gebracht.

Gut drei Wochen vor 'Square Dance' wurde 'Partisan' von Wunderkynd veröffentlicht, bei dem er auch als Co-Regisseur den Filmemacher Art Davis unterstützt hat. Wiederum zwei Wochen davor war 'Gib mir mehr' von Lumaraa an den Start gegangen (siehe weiter unten). Für Lumaraa hat er übrigens dann doch auch eine Handvoll Beats zum Album von 2016 gebaut. Darunter die für die Single 'Fick Dich' sowie für '100 Bars', 'Es hat alles einen Sinn' und 'Picknick'.

Von der Disko- zur Videografie

Wie es musikalisch jetzt weiter geht, ist noch offen. Aber hinter der Kamera war der Herr ziemlich aktiv. 2017 sind zum Beispiel folgende Videos unter seiner Regie veröffentlicht worden:

  • Pillath – Ich bleibe (9. Januar)
  • Lumaraa – Ladies First (13. Januar)
  • Lumaraa – Zeit verloren (31. Januar)
  • Lumaraa – Grau in Grau (24. Februar)
  • Lumaraa – Ich lauf (9. März)
  • Olli Banjo – Großstadtdschungel (5. Mai)
  • Olli Banjo – Verdammt lang her (16. Juni)

Für Pillath hatte er davor im Dezember 2016 noch ’Kein bisschen reifer (Feat. Sido)’ bebildert. Die Idee erinnert dabei ein bisschen an das, was nun auch bei 'Verdammt lang her' zu sehen ist. Die beiden Rapper werden quasi auch als Kinder gezeigt.

So startete Tatwaffe 2016 durch

Cover zu Sternenklar

Tatwaffe ist immer mal wieder mit neuen Sachen am Start. Vor ein paar Wochen konnten Finstarr ('Denkst Du?) und Twizzy Esco ('Kidz') Tracks mit einem Feature von ihm rausbringen. Aktuell ist er also 2018 präsent wie lange nicht mehr.

Im Januar 2016 hatte Tatwaffe die Single 'Im selben Boot' mit J-JD und Ayouni veröffentlicht. Der Gewinn aus den Verkäufen sollte übrigens ans DRK (Deutsches Rotes Kreuz) gespendet werden. In den Lyrics heißt es: "Sie unterteilen uns in Wohlstand, in Religion und in Rasse./ Doch es geht darum, welche Welt wir unseren Kindern hinterlassen."

Mit seinem Solowerk 'Sternenklar' Ende August 2016 konnte Tatwaffe dann aber nicht an alte Erfolge anknüpfen. Dabei wurde als erstes zum Stück 'Bikini' mit dem Sänger Ado Kojo ein Video veröffentlicht – im Youtube-Channel von Eko Fresh! Dennoch blieb das Album ungechartet. Vielleicht nennt er auch deshalb das Werk, an dem er gerade noch arbeitet, 'Unterschätzt'.

Es bleibt ihm zu wünschen, dass er damit noch einmal einen richtigen Volltreffer landet. Übrigens standen Tatwaffe und Def B. Anfang September 2018 sogar zusammen auf der Bühne des Kölner Odonien. Also es besteht noch Hoffnung für Die Firma!

Das könnte dazu passen:

P.S.: Habt Ihr Fragen zu Die Firma? Vielleicht kann ich sie beantworten. Gerne (mit einem Kommentar) melden!

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10. März 2017 5 10 /03 /März /2017 17:40

Knapp ein Jahr ist es her, dass Lumaraa ihr letztes Album veröffentlicht hat. Inzwischen hat sie aber ein Team um sich gescharrt, dass 'Ladies first' definitiv auf die nächste Ebene bringt. Die Beats kommen von Yourz (Sektor West Büdchen Gang), Daniel Sluga (Die Firma), Olli Banjo und Jan Färger (Rapsoul).

Aber auch ihr Freund, Der Asiate, hat seinen Beitrag zu 'Ladies first' geleistet. Zumindest indirekt, denn wie Lumaraa im zweiten Teil ihrer 'Track by Track'-Videos sagt sie, dass er sie zu 'Pascha' inspiriert hätte. Wobei sich es sich schon gebessert hat und wohl die Appelle in den Lyrics gewirkt haben wie zum Beispiel: "Die Zeiten sind vorbei, nimm die Füße vom Tisch./ Keine Panik, ich zügel' mich nicht."

Cover zu Ladies firstAls Video Nummer 3 aus dem heute kommenden Album ’Ladies first’ hat Lumaraa ’Grau in Grau’ am 24. Februar 2016 veröffentlicht. Wie schon bei ’Zeit verloren’ hat Daniel ’Fader Gladiator’ Sluga nicht nur den Dreh mit Art Davis übernommen, sondern auch die Musik dazu mit Tim Lindenschmidt produziert.

Im Making of zum ersten Video ’Ladies first’ verrät Lumaraa rund um Minute 3 beim Einkaufen, dass auch ein Dreh für ’Ich lauf’ ansteht. Nach ’Zeit verloren’ wird also mindestens noch ein weiterer Clip folgen. Wer gerne einen Blick hinter die Kulissen werfen will, kann hier bei YouTube vorbeischauen.

Mit 'Ladies first' gibt Lumaraa quasi passend zum 40-jährigen Jubiläum der Zeitschrift 'Emma' mit ihrem kommenden Album die Parole dazu an! Im Titeltrack (Video siehe ganz unten) bezieht sie sich über einem Beat von SWBG-Mitglied Yourz auch auf die Herausgeberin des Magazins: "Von aussen sieht alles einfach aus, doch so ist es nicht./ Alice Schwarzer pumpt kein Rap, darum gibt es mich."

Beim 'Flamingotalk' mit HipHop-BB21.de stellte sie übrigens klar, dass Olli Banjo diese Zeile geschrieben hätte. Doch während sie hier auf einen echten Rap-Veteranen zurückgreift, wird an anderer Stelle wieder gezeigt, dass ihr musikalischer Horizont natürlich viel weiter reicht. Bei 'Hurra, Hurra' greift Lumaraa den Songtitel 'Hurra, Hurra, die Schule brennt' von Extrabreit auf und strickt ihre eigene Version daraus. Als ob nicht diese Referenz schon durchaus überraschend wäre, erwähnt sie in ihren anarchischen Träumen, dass sie „Metallica morgens um Acht“ spielen möchte, denn sie will „rebellieren wie Punks“.

(Keine) Zeit verloren!

Am 5. Februar 2016 hatte die Rapperin Lumaraa ihr Album 'Gib mir mehr' bei Bassukah/Delta Music veröffentlicht. Folglich ist es noch gar nicht so lange her, dass sie es damit auf Platz 27 der offiziellen Album-Charts Deutschlands geschafft hat. Trotzdem war sie seitdem immer fleißig.

Zuletzt veröffentlichte sie noch im Herbst 2016 folgende Clips: 'Immer so' als Exclusive für Untergrund TV und 'Wenn du meinst', bei dem sie als Gast ihrem Freund, der sich Der Asiate nennt, unter die Arme griff.

An dem Musikvideo-Wettbewerb 'Juliens Music Cypher' (JMC) nahm sie außerdem noch mit drei neuen Songs teil. Einer davon war 'L zu dem A', mit dem sie das 16tel-Finale rockte. Im Clip dazu rannte sie durch Dresden (siehe Bericht hier). Ob 'Ich lauf' davon inspiriert wurde?

Kleiner Nachtrag: Am 9. März ist das Video dazu erschienen und zeigt Lumaraa ganz natürlich, nachdem sie aus ihrem grauen Alltag in die Natur ausgebüchst ist.

Und hier ist noch die Tracklist zu 'Ladies first':

  • Hypnose (Beat von Yourz)
  • Maske (Beat von Daniel Sluga)
  • Zeit verloren (Beat von Daniel Sluga und Tim Lindenschmidt)
  • Ladies first (Beat von Yourz)
  • Hurra Hurra (Beat von Olli Banjo)
  • Grau in Grau (Beat von Daniel Sluga und Tim Lindenschmidt)
  • Ich lauf (Beat von Yourz)
  • Rocky (Beat von Daniel Sluga)
  • Schritt für Schritt (Beat von Daniel Sluga)
  • Gift (Beat von Daniel Sluga)
  • So viel (Beat von Daniel Sluga)
  • Pascha (Beat von Olli Banjo)
  • Urlaubsplanet (Beat von Yourz)
  • S.O.S. (Beat von Daniel Sluga)
  • Gewinner (Beat von Daniel Sluga)

Album ab 10. März 2017 erhältlich. Mehr Infos unter: http://bassukah.de/lumaraa/

Lumaraa live und in Farbe 2017:
10.03.2017 - Leipzig, Täubchenthal
19.04.2017 - Berlin, Prince Charles
20.04.2017 - Hamburg, Häkken
21.04.2017 - Jena, Rosenkeller
22.04.2017 - Dresden, Club Puschkin
26.04.2017 - Nürnberg, Hirsch
27.04.2017 - Frankfurt a.M., Nachtleben
28.04.2017 - Koblenz, Circus Maximus
29.04.2017 - Münster, Skaters Palace
03.05.2017 - Köln, Yuca Club
04.05.2017 - Hannover, Mephisto
05.05.2017 - Stuttgart, clubCANN
06.05.2017 - München, Backstage

Hier ist das 1. Video zum Album, das von Daniel Sluga (Die Firma) und Art Davis aufgenommen wurde:

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19. Januar 2017 4 19 /01 /Januar /2017 17:59

2005 war es, als Snaga & Pillath ihr erstes gemeinsames Mixtape ’Die linke & die rechte Hand Gottes’ veröffentlichten. Bis 2009 folgten zwei reguläre Alben. Doch dann wurde es recht still um die beiden. Nachdem ’Onkel Pillo’ mit seinem gleichnamigen Solo-Album aber letztes Jahr Platz 17 in den deutschen Charts holte, will er es noch einmal wissen und lässt nun kein ganzes Jahr danach schon ’Onkel der Nation’ folgen.

Cover von PillathDer Titeltrack ist gleichzeitig das Intro zu seinem neuen Werk. Auf nicht mal drei Minuten zeichnet Oliver Pillath kurz seine Karriere nach: Erst beim Label von Moses Pelham unterschrieben, dann bei Samy Deluxe. Nun ist er bei ’Bassukah’, wo zuvor unter anderem Olli Banjo und Lumaraa veröffentlicht haben. Und laut seinen eigenen Lyrics machen sich da bei Kritikern die Zweifel breit, ob er überhaupt noch Gehör finden wird: „Kann er einwandfrei herausstechen aus dem Einheitsbrei?/ Kann er als Solo-Act heute noch so ein Highlight sein?/ Zwischen Yolo, Swag und Autotune – ist das noch seine Zeit?“

Die Antwort lautet: JA! Die mit Videos versehenen Stücke ’Ich bleibe’, ’Wie ein Onkel’, ’Kein bisschen reifer (Feat. Sido)’ und ’Wer ist es’, das zuletzt im Rahmen der ’Halt die Fresse’-Reihe veröffentlicht wurde, zeigen Pillath selbstbewusst genug, es mit allen Konkurrenten aufzunehmen.

Bang Bums Banger Musik

Für 'Wie ein Onkel' schlüpft übrigens Schauspieler Ralf Richter noch einmal in seine Rolle namens Kalle Grabowski aus dem Film 'Bang Boom Bang'. Und Daniel Sluga, der Fader Gladiator von Die Firma, ist als sein Manager zu sehen. Was er allerdings wohl auch wirklich ist. Fans der ersten Stunde werden sich aber bestimmt vor allem darüber freuen, dass Snaga bei 'Richtig korrekt' mitwirkt. Weitere Gäste sind dann noch Manuellsen und R.E.

Doch Pillath kann auch anders. ’Sie schämen sich nicht’ mit PA Sports ist recht gesellschaftskritisch und zählt auf, was alles gar nicht klar geht. Und eine der überraschendsten Nummern ist wahrscheinlich ’Stummer Schrei’, weil Pillath hier das Thema ’Sprachlosigkeit’ behandelt, wobei erst am Ende mit einer kaum vorhersehbaren Wendung alles aufgeklärt wird.

’Onkel der Nation’ voraussichtlich ab 20. Januar 2017 erhältlich. Mehr Infos: http://bassukah.de/pillath-onkel-der-nation-voe-20-01-2017/

Das könnte dazu passen:

Pedaz – Schwermetall (mit u.a. Sido, Sinan-G und Raf Camora)
Mit Pedaz hat Pillath früher auch schon was aufgenommen. Der Pott gibt sich die Ehre, gilt es schließlich zu beweisen. Und auch Pedaz holte sich Sido aufs Album ... für den Remix zu ’Wie ein Mann’ mit weiteren Gästen wie Sinan-G und Raf Camora.

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22. Februar 2016 1 22 /02 /Februar /2016 12:09

Am 5. Februar 2016 hat die Rapperin Lumaraa ihr neues Album 'Gib mir mehr' bei Bassukah/Delta Music veröffentlicht - und es damit auf Platz 27 geschafft. Geholfen hat ihr dabei bestimmt auch die Unterstützung von Daniel Sluga, besser bekannt als Fader Gladiator von Die Firma.

Cover zu LumaraaWer wissen will, wer diese Lumaraa ist, sollte ihren Song '100 Bars' hören, produziert von Daniel Sluga (dessen größter Erfolg das Stück 'Die Eine 2005' mit Die Firma war). In '100 Bars' lässt Lumaraa neben der Präsentation ihrer Skills noch ihre Geschichte kurz Revue passieren – von den ersten Doppelreimen im Studio vor zehn Jahren bis zum Erfolg ihres Album 'Mädchensache' in den Newcomer-Charts.

Neben '100 Bars' hat Daniel Sluga noch drei weitere der insgesamt 18 Songs produziert: 'Es hat alles einen Sinn', 'Picknick' und 'Fick dich'. Den Titel des zuletzt genannten Stücks könnte Fans bekannt vorkommen. Schon 2010 gab es ein Lied von ihr mit diesem Namen, aber ganz anderen Lyrics: „Fick dich – denn das ist der Anfang einer neuen Zeit./ Richtig, siehst du den Anfang, der kein Ende zeigt.“

In dem neuen Track geht es diesmal aber um eine Paarbeziehung, dier aufgrund von unverzeihlichen Fehltritten des treulosen Partners in die Brüche gegangen ist: „Fick dich – oder eine deiner Schlampen, doch mich nicht./ Wir waren lang genug zusammen, dass ich dich – besser als du kenn'./ Und ich weiß, dass ich mich nur an dir verbrenn’.“

Zudem übernahm Daniel Sluga zusammen mit Art Davis die Regie für das Video zum Titelsong 'Gib mir mehr', siehe hier:

Die poppigen Beats dazu lieferten allerdings Nils Kühme und Christoph Reuss, die zusammen als RecTune auch schon für unter anderem Ruffiction ('Frieden'), Haudegen ('Ende der Zeit') und Metrickz gearbeitet haben. Weitere Produzenten auf dem Album sind Fritz 'Fridz' Michallik, Sinan Bombeiter, Steffen Haag, Jan Färger, Andreas Renner und Dominik Perino. Als einziger Gastsänger ist Ozan bei 'Wenn keiner dich versteht' dabei.

Hier ist noch die Tracklist dazu:

  1. Gib mir mehr
  2. Die Eins
  3. Ich würde gern raus
  4. Stalker
  5. Wenn keiner dich versteht (Feat. Ozan)
  6. Lappen (produziert von Fridz)
  7. Passbild
  8. Am Rande von Berlin
  9. Fick Dich
  10. Drachen fliegen (produziert von Fridz)
  11. Du
  12. Bitches
  13. 100 Bars
  14. Unmöglich
  15. Es hat alles seinen Sinn
  16. Picknick
  17. Jedes Wort
  18. Nie soweit

Mehr von Lumaraa gibt es hier: https://de-de.facebook.com/LumaraaMusic

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