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19. Januar 2021 2 19 /01 /Januar /2021 19:39

„Die Bühne? Bist du dafür nicht schon zu alt?“, wurde der Rapper René El Khazraje mit Anfang 30 gefragt. Da wollte er es vor gut zehn Jahren nochmal wissen. Er kaufte sich eine BahnCard100 und tingelte von Bühne zu Bühne beziehungsweise Couch zu Couch. Mit Erfolg! Und mit einigen Geschichten im Gepäck.

Cover des Buchs von MC Rene

2012 veröffentlichte er seine Erlebnisse aus Zeit der Zugreisen in der Autobiografie 'Alles auf eine Karte'. Rappen tut MC Rene übrigens jetzt immer noch.

Im Herbst 2021 will der heute 44-jährige das Jubiläum von 30 Jahren im Live-Geschäft feiern. Genau wie der ICE, der 1991 erstmals auf die Schienen geschickt wurde. Grund genug, noch mal was zu seinem Buch zu schreiben!

Einer seiner ersten Gedanken war damals, dass in der 'mobil' über die ungewöhliche Idee, mit der BahnCard100 quasi alles auf eine Karte setzen zu wollen, berichtet werden könnte. Am Ende hat das dann tatsächlich auch geklappt: "In der aktuellen Ausgabe der Bahnzeitschrift 'mobil' steht ein Artikel über mich und meinen BahnCard-Trip. Mit einem Foto von mir. Wenn ich jetzt durch den Zug laufe und die Leute beim Blättern in der Zeitschrift sehe, dann weiß ich: Die könnten mich erkennen."

Nach einem Jahr unterwegs auf den Schienen kannte er die DB so gut wie die Elektrolok, mit der er als Kind gespielt hat. Für die Schaffner hatte er eine Einteilung in drei unterschiedliche Hauptcharakter entwickelt. In seiner Gesamtbilanz fällt das Urteil aber äußerst positiv aus: "Natürlich gibt es auch hier Mischformen, aber insgesamt muss ich sagen: Die meisten sind ziemlich freundlich."

So sympathisch, wie sich das alles in seinem Buch anhört, wäre der „Gute-Laune-Schaffner“ vielleicht auch ein Job, den er bestens ausfüllen könnte. Sollte seine Zeit auf der Bühne doch noch zu Ende gehen, dürften ihm die (Zug-)Türen zur Deutschen Bahn offenstehen!

Mehr Infos (in neuem Fenster): https://www.rowohlt.de/buch/rene-el-khazraje-mc-rene-alles-auf-eine-karte-9783644463417

P.S.: Fragen dazu? Dann gerne kommentieren! Und wenn dir der Artikel so gut gefallen hat, dass du dafür ein paar Cent bezahlen würdest, gerne hier überweisen (Link öffnet in neuem Fenster, wo dann ein Betrag eingegeben werden kann): Paypal.me/popshottie

Live und in Farbe 2021:
27.11. Braunschweig – Westand (mit u.a. Totch, Toni L und Retrogott)

Und hier ist noch ein Song, der als Buchtrailer auf dem Youtube-Kanal vom 'Rowohlt'-Verlag fungiert:

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11. Januar 2021 1 11 /01 /Januar /2021 15:00

Letztes Jahr entdeckte ich in einem der Medienpoints vom Kulturring Berlin das Hörbuch 'Sherlock Holmes und die tanzenden Männchen'. Von den rund 60 Fällen, die Arthur Conan Doyle seinen Meisterdetektiv lösen ließ, dürfte es einer der unbekannteren sein. Umso erstaunlicher – und erfreulicher – dass sich (auch) die Deutsche Bahn dieser Geschichte angenommen hat.

Cover eines Hörbuch von der Deutschen Bahn mit einem Fall von Sherlock Holmes

Warum sich die Bahn gerade für dieses Rätsel entschieden hat, wird wohl ihr Geheinmis bleiben. Immerhin fährt der geniale Kriminalist mit seinem getreuen Helfer Dr. Watson im Zug von London nach Norfolk, um das sich in Geheimbotschaften ankündigende Drama zu verhindern.

Hilton Cubitt hatte um Holmes' Hilfe gebeten, weil er sich keinen Reim darauf machen konnte, was die Nachrichten bedeuten sollten, die nur aus Zeichnungen von tanzenden Männchen bestanden. Doch wenn es einem gelingen könnte, den Code zu knacken, dann wohl Holmes. Seinen Anspruch dabei bringt er gerne ganz klar und einfach wie folgt auf den Punkt: „Was ein Mensch erfinden kann, kann ein anderer enträtseln.“

Gute Fahrt, SherLokomotive!

Laut sherlockholmes.fandom.com 2003 vom Hörarchiv aufgenommen und erstmals veröffentlicht, verschenkte die Deutsche Bahn das Hörbuch 2007 als Werbe-CD an Leute, die das Sammelpunkte-Bonusprogramm bahn.comfort genutzt haben.

Gelesen wird die Geschichte von Christoph Jablonka. Bekannt ist er vor allem dafür, dass er 2016 die Synchronisation der Zeichentrickfigur Homer Simpson übernahm. Für die Deutsche Bahn erzählte er damals auch noch die zwei weiteren Holmes-Fälle 'Das Rätsel der Thor-Brücke' und 'Der goldene Kneifer'.

Dadurch, dass diese Hörbücher kleine Raritäten darstellen, sind sie natürlich nur noch selten zu bekommen. Bei eBay werden sie derzeit für ein paar Euro angeboten. Für die CD vom 'Kneifer' möchte jemand sogar stolze 11,55 Euro plus Versand haben.

Vielleicht sollte die Deutsche Bahn mal darüber nachdenken, die Werbeaktion (gerne auch mit neuem Material) zu wiederholen? ;-)

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