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25. Dezember 2016 7 25 /12 /Dezember /2016 14:10

Am Ende des ersten Films hat Arthur Bishop (Jason Statham) im Grunde alles, aber auch wirklich alles, hinter sich gelassen – sein Auto, sein Haus, seine Vergangenheit. Doch die holt ihn nun wieder ein.

Cover zu Mechanic 2Bishop ist „Mechaniker“. Im ersten Teil fragt er seinen „Schützling“, ob er weiß, was ein Mechaniker ist – abgesehen von der gängigen Definition. Steve antwortete: „Ein Typ, der Sachen gerade biegt, Probleme löst, auf Bestellung tötet. Das nennt man einen Killer.“

Bishop sieht es etwas anders. Er führt Aufträge aus. Beziehungsweise „führte“. Jedenfalls hoffte er, sich in Brasilien zur Ruhe setzen zu können. Aber nach ein paar Monaten Auszeit taucht eine Dame namens Renee Tran auf, die ihm eine Videoaufnahme seiner Fluchtaktion zeigt. Sie will, dass er für ihren Auftraggeber Crain (Sam Hazeldine, in der deutschen Fassung gesprochen von Torsten Michaelis) drei Männer tötet. Er macht ihr und ihrem Schlägertrupp jedoch äußerst schmerzhaft deutlich, dass er dazu nicht bereit ist. Um dann in bester Bond-Manier zu fliehen. Und das ist erst mal nur der etwa 6-minütige Vorspann.

Kennen wir uns?

In Thailand versucht Bishop schließlich bei seiner alten Freundin Mei (Michelle Yeoh) unterzutauchen. Als aber die bezaubernde Gina (Jessica Alba) dort aufkreuzt, kann Bishop seinem Schiksal nicht mehr entkommen. Denn um sie vor Crain zu schützen, muss er drei Opfer bringen. Darunter auch Max Adams (Tommy Lee Jones), der nicht so leicht zu kriegen ist, denn der Waffenhändler hat sich in einer Art unterirdischer Geheimanlage verschanzt...

Eine Fortsetzung 'Resurrection' zu nennen, ist übrigens nicht unbedingt die überraschendste Idee. Vor 'The Mechanic' erlebten unter anderem schon 'Halloween' (USA, 2002) und 'Painted Skin' (China, 2012) ihre „Auferstehung“ im Film. Die Grundlage für 'The Mechanic' beruht übrigens auf einem Film mit Charles Bronson aus den frühen Siebzigern.

Toll ist, dass die DVD noch einiges Zusatzmaterial bietet mit Interviews, Making-of und Ähnliches. Nicht wirklich was Besonderes, aber immerhin mehr, als viele andere Titel heutzutage mitliefern.

Fazit: Der deutsche Regisseur Dennis Gansel ('Napola', 'Die Welle') hat seine Chance gut genutzt, international durchzustarten. Das Ergebnis ist dabei zwar nicht besonders anspruchsvoll, aber durchaus sehenswert.

Film voraussichtlich ab 27. Dezember erhältlich. Mehr Infos: https://www.universumfilm.de/filme/141927/mechanic-resurrection.html

Das könnte dazu passen:
Wild Card (Film mit Jason Statham und Milo Ventimiglia)
Auch bei diesem Film handelt es sich um ein Remake, allerdings von einem Film mit Burt Reynolds. Hier nimmt Jason Statham den Kampf gegen Milo Ventimiglia und seine Leute auf, weil eine Freundin von ihm durch den Vogel misshandelt wurde. Also „same same, but different“, wie in Thailand gesagt wird.

Foster – 02: Das Erlöschen des Lichts (Hörspiel mit Thomas Nero Wolff und Torsten Michaelis)
Im „Kampf gegen die Mächte des Bösen“ macht William Blake (Torsten Michaelis) dem Ermittler Foster (Thomas Nero Wolff) das Leben höllisch schwer. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn schließlich dient 'Das Erlöschen des Lichts' dazu, Dämonen das Tor in unsere Welt zu öffnen.

Und hier ist noch der Trailer:

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10. November 2015 2 10 /11 /November /2015 12:00

Um in der so genannten 'Sin City' mal so richtig auf den Putz zu hauen, vereint 'Wild Card' gleich eine ganze Riege bekannter Hollywood-Gesichter wie Jason Statham, Milo Ventimiglia, Jason Alexander und Stanley Tucci. Die beiden zuletzt Genannten sind übrigens ab 24.11.2015 auch bei 'Larry Gaye' auf DVD zu sehen (mehr dazu auf der Filmseite).

Las Vegas ist eine Stadt des schönen Scheins. Doch deren Glanz kann Nick Wild (gespielt von Jason Statham) schon lange nicht mehr blenden. Desillusioniert hofft er, endlich genug Geld zusammenzubekommen, um endlich abzuhauen. Aber dann gerät er nur noch tiefer in den dortigen Sumpf des Verbrechens.

Cover zu Wild CardDank der Hilfe von Pinky (gespielt von Jason Alexander) schlägt sich Nick Wild als „Security Consultant“ durch. So steht es zumindest an seiner Bürotür. Im Klartext heißt das, dass er darauf aufpasst, dass den Glücksspielern nichts passiert. So nimmt zum Beispiel der neureiche Cyrus Kinnick (gespielt von Michael Angarano) gerne seine Dienste in Anspruch. Ansonsten hält sich Nick so gut es geht aus allem Ärger raus.

Leider geht das nicht mehr, als eine Freundin von ihm brutal misshandelt wird. Holly (gespielt von Dominik García-Lorido) sinnt auf Rache – und Nick kümmert sich eher widerwillig darum, ihr zu helfen. Der Versuch, alles in einem Gespräch mit ihrem Peiniger Danny DeMarco (gespielt von Milo Ventimiglia, der vor allem aus der TV-Serie 'Gilmore Girls' bekannt ist) zu klären, schlägt jedenfalls gründlich fehl. Was dazu führt, dass „Baby“ (gespielt von Stanley Tucci) eingeschaltet wird, um sich der Sache anzunehmen. Spätestens da wird klar, dass es ab jetzt nur noch um Leben und Tod geht …

I ain’t a killer but I crash a lot

Das Drehbuch von William Goldman beruht auf seinem Roman 'Heat', der bereits 1986 mit Burt Reynolds in der Hauptrolle verfilmt wurde und hierzulande auch als 'Nick, der Killer' bekannt ist. Wobei der Titel etwas übers Ziel hinausschießt, da Nick üblicherweise nicht als Auftragsmörder arbeitet. Gekillt werden aber zugegebenermaßen so einige Leute in dem Film.

Was aber etwas überrascht, ist die Idee des Regisseurs Simon West, den Kampf am Ende völlig anders zu gestalten. Wie Burt Reynolds im Original in bester Rambo-Manier einen nach dem anderen Gegner erledigt, ist schon etwas cooler. Dafür ist das Ensemble aber ähnlich gut aufgestellt und aufgelegt – allen voran Stanley Tucci mit seiner Interpretation des smarten „Baby“, der seinem Geschäft mit feinsinnigem Humor nachgeht, aber dennoch weiß, wie er sich Respekt verdient.

Fazit: Wer von Jason Statham die gewohnte Prügel-Action erwartet, kommt bei ‘Wild Card‘ wahrscheinlich nicht so ganz auf seine Kosten. Dennoch sind die wenigen Kämpfe natürlich gut unter Anleitung durch Corey Yuen choreographiert. Und auch die Story ist eher simpel und konventionell gestrickt, aber insgesamt doch recht kurzweilig und unterhaltsam.

Film als DVD, Video on Demand (VoD) und Blu-ray voraussichtlich ab 31. Juli 2015 im Verkauf von Universum Film erhältlich. Mehr Infos: www.facebook.de/WildCard.DerFilm

Das könnte dazu passen:
Jake Gyllenhaal – Nightcrawler (Film)
Als skrupelloser Paparazzi Louis Bloom schlägt sich Jake Gyllenhaal in den Straßen von Los Angeles durch – und geht dabei auch schon mal über Leichen.
Oh No & The Alchemist – Welcome To Los Santos
Das Produzenten-Duo hat basierend auf der eigenen Arbeit für das Computerspiel ’Grand Theft Auto V’ einen Sampler mit Beiträgen von unter anderem Earl Sweatshirt und Action Bronson nachgelegt.

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