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15. August 2013 4 15 /08 /August /2013 21:51

Nachdem Königin Emerelle in der vorherigen Folge einen der goldenen Pfade, die durch das Nichts führen, zerstört hat, schwebt die Welt der Elfen in größter Gefahr. Doch möglicherweise ist in der Bibliothek von Iskendria eine Lösung zu finden, wie die Geister der Yingiz zu bändigen sind, die aus dem Nichts entkommen konnten.

cover-elfen7.jpgEmerelle schickt Schwertmeister Ollowain und die Koboldin Ganda nach Iskendria. Während die Schiffsreise dorthin für das ungleiche Duo noch ruhig verläuft, erwartet sie direkt nach ihrer Ankunft bereits der erste Ärger in der Hafenstadt, denn in den engen und finsteren Gassen treffen sie auf ein paar üble Gesellen.

Zudem ist der Empfang in der sagenhaften Bibliothek selbst nicht gerade herzlich, als sie auf den Minotauren Kleos treffen. Aber kaum hat Ollowain den stierköpfigen Aufpasser überwältigt, findet Ganda auch schon schnellstens ihr freches Mundwerk wieder: „Sag der Kuh, sie soll endlich den Stab fallen lassen.“

Aber die wahre Gefahr lauert an anderer Stelle, denn die zwei sind nicht die einzigen, die sich für die Geheimnisse der Bibliothek interessieren...

Schon mal gehört?

Nachdem ja schon Cathlen Gawlich, die Sandy Cheeks bei 'SpongeBob' synchronisiert, bei 'Die Elfen' als Silvyna zu hören ist, darf nun auch der Schwammkopf selbst mitwirken – beziehungsweise dessen deutsche Stimme.

Santiago Ziesmer übernimmt dabei den Kobold Qualbam. Witzig ist außerdem, dass Uli Krohm erneut in der Serie auftaucht. In der vorherigen Folge durfte er noch einen Troll sprechen, diesmal ist er in der Rolle eines Kapitäns zu hören.

Und auch der Name Iskendria könnte dem einen oder der anderen schon bekannt vorkommen, wie Autor Bernhard Hennen in seiner kurzen Erläuterung im Booklet unter anderem aufklärt: „Iskendria ist eine arabische Namensvariante zu Alexandria; wer meine Bücher kennt, weiß, dass ich solche Querverbindungen zwischen Fantasy und Geschichte liebe.“

Fazit: Auf der ersten Hälfte der neuen CD will die Geschichte zu Beginn nicht so recht in Fahrt kommen, aber das wird durch die turbulenten Ereignisse innerhalb der Bibliothek von Iskendria gegen Ende dann mehr als wett gemacht. Von daher ist nach dem Hören jetzt schon die Spannung groß, wie es wohl im dritten der insgesamt sechs Teile zur 'Elfenlicht'-Vertonung weitergehen wird.

CD voraussichtlich ab 16. August 2013 im Handel erhältlich.

Mehr Informationen unter: http://www.universal-music.de/die-elfen/home

Das könnte dazu passen:
Bernhard Hennen – Die Elfen 06: Die goldenen Pfade
SpongeBob Schwammkopf – Das Blaue Album

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28. Juli 2008 1 28 /07 /Juli /2008 11:30

In der 23. Folge der Hörspielkrimi-Serie verschlägt es die drei Hobbydetektive Jay, Tom und Derek von der Radiostation 'Point Whitmark' in den gerade vor ein paar Monaten neu eröffneten 'Nachtpark', wo während der Öffnungszeiten von 17 bis 2 Uhr nachtaktive Tiere präsentiert werden.

Getarnt als Aushilfskräfte versuchen sie dort herauszufinden, warum einige der Tiere – und vor allem die Praktikantin Christy (Josephine Schmidt) – verschwunden sind. Während der Pfleger Clayton (Uli Krohm) zwar mürrisch, aber durchaus hilfsbereit ist, scheint der Zoodirektor Mr. Steward (Engelbert von Nordhausen, der Mr. Frost aus Folge 22 und Standardstimme für Samuel L. Jackson) etwas verbergen zu haben...

Die dank eines frühen Wintereinbruchs verschneite Kulisse des neuesten Abenteuers ist mal wieder ganz originell, doch so recht will anfangs keine Spannung aufkommen. Aber je weiter die Ermittlungen das Trio auf die Spur des Tierdiebs führen, desto spannender wird es.

Während Derek nämlich völlig allein in der düsteren Anlage weitere Hinweise auf den Entführer sucht, machen sich seine zwei Kollegen zum Wohnheim von Christy auf. Dort treffen sie nicht nur auf den wortkargen Mr. Bishop (Werner Ziebig, der Dr. Hayes aus Folge 22), sondern auch auf die uralte Apollonia (Regina Lemnitz, die Baronin aus Folge 22 und zum Beispiel die Synchronstimme von Kathy Bates), deren geheimnisvollen Andeutungen über die Farm am Fuße des weißen Hügels nicht so recht weiterhelfen. Oder doch?

Regisseur Volker Sassenberg hat zudem wieder einmal auf ein Gimmick gersetzt, das auch bei seiner Mysterieserie 'Gabriel Burns' meistens ganz gut funktioniert hat: ein Musiker in einer Gastrolle. Hier ist es diesmal Mr. Reedoo von der Berliner Reggae-Truppe Culcha Candela, der als Radiohörer Dave seinen Idolen bei der Suche helfen will. Leider bleibt er in der Rolle ziemlich blass. Aber vielleicht bekommt er ja irgendwann noch mal eine Chance, seine „schauspielerischen“ Fähigkeiten besser unter Beweis zu stellen.

Fazit: Alles in allem leider keine herausragende Folge, aber eine solide Arbeit, die halt auch eine Altersempfehlung „ab 10 Jahren“ trägt. Ein bisschen mehr Grusel, eine etwas schwierigere Auflösung und vor allem ein dramaturgisch aufregenderes Ende darf Nummer 24 dann beim nächsten Mal doch bereit halten.

Mehr Infos: www.pointwhitmark.de

CD seit 25. Juli 2008 erhältlich.

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