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16. Februar 2016 2 16 /02 /Februar /2016 09:00

'Wie ausgewechselt' heißt der Film mit Ryan Reynolds, den VOX am 25. Februar 2016 um 22:30 Uhr zeigt. Ein Titel der auch zu 'Self/less' passen würde.

Cover zu Self/lessFür Ryan Reynolds läuft es gerade so, als würden Weihnachten und Ostern zusammenfallen: Mit 'Deadpool' hat er schon ein heißes Eisen für 2016 im Feuer. Und jetzt im Dezember kam erst 'Dirty Trip' als Film fürs Heimkino mit dem kanadischen Schauspieler raus, dem nun noch 'Self/less' mit Ben Kingsley folgt.

Als dem reichen, totkranken Damian Hale (gespielt von Ben Kingsley) angeboten wird, sich durch ein Verfahren namens 'Shedding' einen neuen, jüngeren Körper anzueignen, zögert er nicht lange. Als Edward Bitwell (gespielt von Ryan Reynolds) startet er in New Orleans neu. Doch nach und nach kommen ihm Zweifel, ob alles mit rechten Dingen abgelaufen ist ...

Die Darbietung des 39-jährigen, der am 23. Oktober 1976 in Vancouver geboren wurde, ist äußerst überzeugend. Ehrliche Gefühle und gute Kampfszenen lassen einen für 'Deadpool' nur das Beste erwarten.

Film von Concorde ab 23. Dezember 2015 als DVD (und Blu-ray) erhältlich. Mehr Infos: http://www.concorde-home.de/concorde/DVD---43,MovieID__1896.htm

Überhaupt lief es dieses Jahr rund für Ryan Reynolds. Anfang 2015 erschien schon das Entführungs-Drama 'The Captive' (Kritik hier) auf DVD in Deutschland, später im Herbst folgte die Killer-Komödie 'The Voices' (Kritik hier). Und über die große Leinwand flimmerte er vor ein paar Monaten in 'Die Frau in Gold'. So präsent war er schon lange nicht mehr.

Die kurze Übersichtsliste in (alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen) der Schauspielerinnen und Schauspieler, an dessen Seite er zuletzt zu sehen war, liest sich dabei zudem wirklich recht beeindruckend:
- Gemma Arterton (in 'The Voices')
- Jeff Bridges (in 'R.I.P.D.')
- Rosario Dawson (in 'The Captive')
- Max Irons (bekannt aus u.a. 'The Riot Club', Kritik hier)
- Ben Kingsley (als Damian Hale in 'Self/less')
- Ben Mendelsohn (bekannt aus u.a. 'Slow West', Kritik hier)
- Helen Mirren (in der Rolle der Kunstsammlerin Maria Altmann in 'Die Frau in Gold')

Cover zu Dirty TripNoch ein Trip nach New Orleans

Nochmal ein bisschen was zu dem Film 'Dirty Trip': Ben Mendelsohn ist als spielsüchtiger Gerry dabei, der mit Ryan Reynolds in der Rolle des Curtis den Mississippi runter in Richtung New Orleans zieht, um dort sein Glück zu finden.

Dabei ist wieder einmal witzig, dass der Originaltitel 'Mississipi Grind' nicht in so was wie 'Die Mississippi-Schinderei' übersetzt wurde, sondern der Film den deutschen (!) Namen 'Dirty Trip' erhalten hat.

Mehr Infos hier: http://ascot-elite.de/movies/index.php?sel=&movie_id=2152

Das könnte dazu passen:
Jason Statham – Wild Card (Film mit u.a. Milo Ventimiglia und Stanley Tucci)
Gerne würde Nick Wild (gespielt von Jason Statham) den schönen Schein von Las Vegas, dem Paradies aller Glücksspieler, hinter sich lassen. Aber dann gerät er nur noch tiefer in den dortigen Sumpf des Verbrechens.

 

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30. Oktober 2015 5 30 /10 /Oktober /2015 19:03

Jerry (Ryan Reynolds) ist ein gutmütiger Kerl. Für ihn ist die Welt rosarot. Vor allem, nachdem er sich in Fiona (Gemma Arterton) verguckt hat. Und nachdem er seine Pillen eigenmächtig abgesetzt hat, die ihm in den gerichtlich angeordneten Sitzungen von seiner Psychologin verschrieben wurden.

Cover zu The VoicesDas kann nicht lange gut gehen. Dabei hat es doch seine Psychotherapeutin (gespielt von der Oscar-nominierten Australierin Jacki Weaver, die unter anderem schon in 'Silver Linings' erfahren durfte, wie labil die menschliche Psyche sein kann) ganz klar gesagt, dass ihre Beziehung auf der Kooperation mit der Gefängnisbehörde basiert. Wenn er unkooperativ ist, muss sie das berichten und er wandert ein. Deswegen rät sie ihm: „Legen Sie es nicht drauf an. Seien Sie lieber kooperativ. Das heißt: Nehmen Sie die Pillen.“

Doch da ist es leider schon zu spät und das Ganze völlig aus dem Ruder gelaufen. Naja, nicht völlig. Okay, Fiona ist tot. Aber das war eher ein Unfall. Bloß sein bösartiger Kater Mr. Whiskers redet Jerry ein, dass er die Leiche verschwinden lassen muss. Besser wäre es, auf den braven Bosco zu hören. Ist ja schließlich der beste Freund des Menschen. Zumindest für Jerrys Kollegin Lisa (Anna Kendrick, die vielen aus den 'Twilight'-Vampirfilmen bekannt sein dürfte) wäre das besser, die gerne mit ihm anbandeln würde ...

Kuck mal, wer da jetzt spricht!

Im Original spricht übrigens Ryan Reynolds nicht nur seine tierischen Begleiter selbst, sondern singt beim FinaleGrande auch noch 'Sing A Happy Song', mit dem The O'Jays 1979 einen Top-40-Hit in Großbritannien landen konnten. In der deutschen Fassung ist Dennis Schmidt-Foß wie nahezu immer der Synchronsprecher für Ryan Reynolds und damit diesmal auch für Bosco und Mr. Whiskers. Dabei gelingen ihm die unterschiedlichen Tonlagen wirklich ganz überzeugend.

Fazit: Wer Ryan Reynolds vielleicht zuletzt in dem Anfang des Jahres auf DVD veröffentlichten Entführungsdrama 'The Captive' gesehen hat, den dürfte der Wandel vom gepeinigten Vater zum psychotischen Tierfreund durchaus von den schauspielerischen Fähigkeiten des Kanadiers überzeugen. Wobei ihm Whiskers etwas die Schau stiehlt. Ein feiner Spaß ist das aber natürlich allemal, den 'Ascot Elite' da in die Heimkinos bringt. Miau!

Film seit 6. Oktober 2015 als DVD und Blu-ray erhältlich. Mehr Infos: http://ascot-elite.de/movies/index.php?movie_id=1510

Das könnte dazu passen:
The Captive – Spurlos verschwunden (Film von Atom Egoyan)
Auch sieben Jahre, nachdem seine Tochter Cassandra (Alexia Fast) spurlos verschwunden ist, gibt Matthew (Ryan Reynolds) die Hoffnung nicht auf, sie wieder zu finden. In seiner Hilflosigkeit sucht er immer wieder die Gegend ab – und tatsächlich treibt der Entführer (Kevin Durand) noch immer sein böses Spiel mit ihm.
Siri Hustvedt – Die gleißende Welt
Der 2015 bei 'Rowohlt' auf deutsch erschienene Roman der US-amerikanischen Schriftstellerin erzählt die Lebensgeschichte einer etwas schrägen Künstlerin, die sich hinter drei Strohmännern versteckt, um die frauenfeindlichen Tendenzen in der Kunstwelt aufzudecken.

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23. Januar 2015 5 23 /01 /Januar /2015 21:51

Was für ein Alptraum – während Matthew Lane (gespielt von Ryan Reynolds) nur kurz bei einer einsamen Raststätte in Niagara Falls einen Kuchen kauft, wird seine Tochter entführt. Doch die Polizei ist nahezu machtlos. Und so beginnt eine jahrelange Leidensgeschichte mit der Frage, ob alles gut endet.

Sieben Jahre ist es her, dass Cassandra (Alexia Fast) spurlos verschwunden ist. Sieben Jahre, in denen Matthew in seiner Hilflosigkeit immer wieder die Gegend absucht. In denen die Ermittler Nicole Dunlop (gespielt von Rosario Dawson) und Jeffrey Cornwall (Scott Speedman) in dem Fall einfach nicht weiterkommen.

Doch dann verändert sich alles: Es gelingt der Polizei, einen Pädophilen bei einem arrangierten Treffen zu verhaften. Zudem findet Matthews Frau Tina (Mireille Enos) immer wieder kleine Gegenstände wie eine Bürste oder einen Milchzahn. Ist Cassandra am Leben? Und was für ein Spiel treibt der Entführer (Kevin Durand)?

Die Geschichte klingt schrecklich. Doch der kanadisch-armenische Regisseur Atom Egoyan lässt die Zuschauer eher rätseln als mitleiden. Um es ihnen nicht zu einfach zu machen, springt er anfangs scheinbar wahllos zwischen den Jahren hin und her.

Auch bedient er recht eindeutig die Klischees und lässt seine Protagonisten eher hölzern handeln. Wobei Ryan Reynolds eine recht gute schauspielerische Leistung abliefert. Aber wer weiß, vielleicht steckt doch auch mehr dahinter, als es den Anschein hat. Immerhin hieß es mal in einem Artikel der ZEIT, dass er als Vorbilder den Marquis de Sade und die britische Komikertruppe Monty Python genannt haben soll.

Fazit: Als Thema eines Films ist Kindesentführung nicht nur für Eltern ein harter Stoff. Doch 'The Captive: Spurlos verschwunden' sorgt mit seiner Erzählweise und teilweise fast schon albernen Ideen dafür, dass das Geschehen einen gar nicht so stark berührt. Zudem sorgen eine durchaus ansehnliche Schauspielerriege und schöne Bilder im verschneiten Norden Amerikas für gut anderthalb Stunden Unterhaltung.

Film voraussichtlich ab 27. Januar 2015 als DVD und Blu-Ray erhältlich.

Mehr Infos: http://ascot-elite.de/movies/index.php?movie_id=1936

Das könnte dazu passen:
Raimon Weber – Eis bricht
James Dashner – Maze Runner

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