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23. Januar 2015 5 23 /01 /Januar /2015 21:51

Was für ein Alptraum – während Matthew Lane (gespielt von Ryan Reynolds) nur kurz bei einer einsamen Raststätte in Niagara Falls einen Kuchen kauft, wird seine Tochter entführt. Doch die Polizei ist nahezu machtlos. Und so beginnt eine jahrelange Leidensgeschichte mit der Frage, ob alles gut endet.

Sieben Jahre ist es her, dass Cassandra (Alexia Fast) spurlos verschwunden ist. Sieben Jahre, in denen Matthew in seiner Hilflosigkeit immer wieder die Gegend absucht. In denen die Ermittler Nicole Dunlop (gespielt von Rosario Dawson) und Jeffrey Cornwall (Scott Speedman) in dem Fall einfach nicht weiterkommen.

Doch dann verändert sich alles: Es gelingt der Polizei, einen Pädophilen bei einem arrangierten Treffen zu verhaften. Zudem findet Matthews Frau Tina (Mireille Enos) immer wieder kleine Gegenstände wie eine Bürste oder einen Milchzahn. Ist Cassandra am Leben? Und was für ein Spiel treibt der Entführer (Kevin Durand)?

Die Geschichte klingt schrecklich. Doch der kanadisch-armenische Regisseur Atom Egoyan lässt die Zuschauer eher rätseln als mitleiden. Um es ihnen nicht zu einfach zu machen, springt er anfangs scheinbar wahllos zwischen den Jahren hin und her.

Auch bedient er recht eindeutig die Klischees und lässt seine Protagonisten eher hölzern handeln. Wobei Ryan Reynolds eine recht gute schauspielerische Leistung abliefert. Aber wer weiß, vielleicht steckt doch auch mehr dahinter, als es den Anschein hat. Immerhin hieß es mal in einem Artikel der ZEIT, dass er als Vorbilder den Marquis de Sade und die britische Komikertruppe Monty Python genannt haben soll.

Fazit: Als Thema eines Films ist Kindesentführung nicht nur für Eltern ein harter Stoff. Doch 'The Captive: Spurlos verschwunden' sorgt mit seiner Erzählweise und teilweise fast schon albernen Ideen dafür, dass das Geschehen einen gar nicht so stark berührt. Zudem sorgen eine durchaus ansehnliche Schauspielerriege und schöne Bilder im verschneiten Norden Amerikas für gut anderthalb Stunden Unterhaltung.

Film voraussichtlich ab 27. Januar 2015 als DVD und Blu-Ray erhältlich.

Mehr Infos: http://ascot-elite.de/movies/index.php?movie_id=1936

Das könnte dazu passen:
Raimon Weber – Eis bricht
James Dashner – Maze Runner

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