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17. Februar 2017 5 17 /02 /Februar /2017 14:00

Als sich der kleine Gauner Enzo (Claudio Santamaria ) bei der Flucht vor der Polizei im Tiber versteckt, kommt er dabei unter Wasser mit irgendwelchem verseuchten Zeug in Berührung. Als er bei einer anderen Aktion mit seinem Nachbarn Sergio angeschossen wird, merkt er schnell, dass da irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Cover zu Jeeg RobotDie Wunde bereitet ihm im Grunde keinerlei Probleme und er ist plötzlich überraschend stark. Wie er zum Beispiel einfach so die Heizung zusammenfaltet, ist schon witzig. Schnell erkennt er, wofür er diese Superkräfte einsetzen könnte ... um Bankautomaten zu knacken.

Doch dann macht sich der irre Gangster ’Gypsy’ (Luca Marinelli), was das englische Wort für das italienische ’Zingaro’ ist, auf die Suche nach seinem neuen Konkurrenten. Als er dabei Sergios verwirrte Tochter Alessia (Ilenia Pastorelli) bedroht, rettet Enzo sie vor ihm.

Den Namen Jeeg Robot gibt Alessia ihm, weil sie eine alte Anime-Serie aus Japan mit genau diesem Helden liebt. Diese wurde übrigens tatsächlich in den Siebziger Jahren unter dem Originaltitel ’Kotetsu Jeeg’ produziert. In ihrer Vorstellung ist Enzo da, um ihren Vater aus der „Höhle des Feuers“ zu holen.

Film seit 3. Februar 2017 erhältlich. Mehr Infos: http://www.pandastorm.com/detail/sie-nannten-ihn-jeeg-robot/5063.htm

 

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28. September 2016 3 28 /09 /September /2016 14:53

Leicht neben der Spur bestellt Carlos (Eduardo Noriega) in einer Bar ein paar Gläschen Cognac. Überraschenderweise gewinnt er damit die Aufmerksamkeit von Irene (Michelle Jenner). Er gefällt ihr und sie möchte mit ihm ein Spiel spielen. Bloß soll aus dem Spiel nicht Ernst werden …

Gleich zu Beginn ihres ersten Gesprächs erklärt die freche Irene dem attraktiven Carlos, was er unter anderem alles im zukünftigen Umgang mit ihr zu beachten hat:

  • „Verrate mir bitte nicht deinen Namen.“

  • „Bitte keine Küsschen.“

  • „Du versuchst nicht, irgendwas über mich herauszufinden.“

  • „Kein Kontakt im Netz oder übers Telefon.“

  • „Wir reden.“

  • „Wir bestimmen Tag, Uhrzeit und Ort.“

  • „Keine Umwege, kein unangenehmes Schweigen. Und wenn ich dich was frage, antwortest du sofort.“

  • „Das Allerwichtigste: Egal, was passiert, verlieb dich nicht in mich.“

Cover zu Verlieb dich nicht in michWas vielleicht auch etwas nach Psychothriller klingt, ist in Wahrheit aber eine romantische Komödie. Im spanischen Original heißt sie übrigens 'Nuestros amantes', was übersetzt eher 'Unsere Geliebten' heißt.

Carlos gefällt es, sich mit „Wie-auch-immer-du-heißt“ auszutauschen. Doch nach und nach wird klar, dass die beiden mehr miteinander verbindet als ein zufälliges Treffen in einer Bar. Und so beginnen die Dinge langsam aber sicher komplizierter zu werden ...

Die, dessen Namen ruhig genannt werden dürfen

Trotz einiger Auftritte in größeren internationalen Projekten wie zuletzt bei 'The Last Stand' an der Seite von Arnold Schwarzenegger oder 'Die Schöne und das Biest' mit Vincent Cassel ist Eduardo Noriega hierzulande wohl eher unbekannt.

Michelle Jenner, die am 14. September ihren 30. Geburtstag feierte, wartet ebenfalls noch trotz ihrer Rolle der Beatriz im neuen Film 'Julieta' von Pedro Almodovar auf den großen Durchbruch. Mit 'Verlieb dich nicht in mich' sollten sie aber locker einige Herzen im deutschen Publikum erobern.

Etwas enttäuschend ist daher, dass als Bonus nur Trailer enthalten sind. Gerade bei diesem eher unbekannten Team hätte es schon Sinn gemacht, mehr Einblicke in die Hintergründe zu gewähren. Das Musikduo, das immer wieder den Soundtrack zur (Liebes-)Geschichte von Carlos und Irene liefert, nennt sich übrigens Poochie & Maxi. Es besteht seit 2009 aus der Sängerin Irene Lopez Caballero und Gitarrist Maxi Jimenez Sanchez.

Film auf DVD und Blu-ray voraussichtlich ab 30. September 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://www.pandastorm.com/detail/verlieb-dich-nicht-in-mich/5054.htm

 

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24. März 2016 4 24 /03 /März /2016 06:41

Cover zu The InvitationWas die Film-Webseite von 'Pandastorm Pictures' über 'The Invitation – Die Einladung' verrät, klingt schon mal sehr spannend: "Irgendetwas stimmt hier nicht auf dieser Dinnerparty, auf der sich alle so übertrieben freundlich verhalten. Auf der Will (Logan Marshall-Green) seine Ex-Frau wiedertrifft. Auf der Leute spurlos verschwinden, heimlich Medizin geschluckt wird und zum Nachtisch ein sehr unpassendes Video läuft. Bei dieser Dinnerparty kriecht die Paranoia durch die perlenden Cocktailgläser. Bildet sich Will die Bedrohung einfach nur ein, oder lauert hinter der schönen Fassade tatsächlich der Vorhof zur Hölle?"

Ebenfalls mit von der Partie und bei der Party dabei: Michiel Huisman, der bei 'Game of Thrones' die Rolle des Söldners Daario Naharis von seinem Vorgänger Ed Skrein übernahm. Hier ist er nun als David zu sehen. Er ist der neue Mann von Wills Ex-Frau Eden, die nach zwei Jahren Funkstille zu dieser überraschenden zur Party geladen hat.

DVD voraussichtlich ab 14. April 2016 erhältlich.
Mehr Informationen:
http://www.pandastorm.com/detail/the-invitation/5034.htm?v=standard

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4. Februar 2015 3 04 /02 /Februar /2015 22:40

Neues Jahr, neues Glück – und einige alte Bekannte, die mit neuen Veröffentlichungen wieder auf sich aufmerksam machen. Keiner weiß zwar über 2015, wie es aufhört – „aber so muss es beginnen“ (Olli Schulz auf 'Feelings aus der Asche', Kritik dazu siehe hier).

Sepalot – These Tears (Download-Single)

Cover zu These Tears von SepalotDas zuletzt regulär veröffentliche Album 'Nieder mit der GbR' vom Blumentopf ist inzwischen auch schon wieder fast zweieinhalb Jahre alt (Kritik hier). Der Herr Sepalot war seitdem natürlich nicht untätig. Als kleinen Beweis und Hinweis da drauf, was dieses Jahr noch von ihm zu erwarten sein dürfte, hat er nun 'These Tears' veröffentlicht.

Zu hören gibt es elektronische Spielereien, diverse Breaks in Sound und Stil, dafür aber nur spärlich eingesetzte Vocal-Samples („Go ahead“). Dazu noch ein Video von Janna Wonders – die sonst zusammen mit Blumentopf-MC Flo Schuster vokale Doppelspitze bei der Band Ya-Ha! ist – und fertig ist ein Lebenszeichen, das Lust auf mehr macht. Und gemeinsam mit Texta wird der Topf als TNT demnächst schon was unter dem Titel '#HMLR' folgen lassen.

Single seit 9. Januar 2015 erhältlich. Mehr Infos: http://www.sepalot.com

Swiss & Die Andern – Große Freiheit

Cover von SwissDer Rapper Swiss aus Hamburg hat sich quasi neu erfunden. Während Cro „Raop“ macht, wird er zum „Punkah“. Zusammen mit seiner Band ’Die Andern’ setzt er auf einen Crossover-Stil aus Sprechgesang und punkigen Gitarren-Sound. Eine gute Entscheidung, denn das neue Album schaffte es übrigens auf Platz 44 in den Deutschen Charts. Große Fans hatte er schon davor. Für das Lied ’Für Dich kämpfen’ konnte er als Gastsänger Joachim Witt gewinnen.

Als Videos umgesetzt wurden aber (zuerst einmal) die Ballade ’Asche zu Staub’ und das fröhlich klingende 'Vermisse Dich'. Das Stück mit Blick zurück gibt es sogar als Free Download unter http://www.missglueckte-welt.de/audio/wixxxtape-1/ als Teil des kostenlosen 'Wixxxtäpe #1'. Die Lyrics im Refrain trauern der guten, alten Zeit nach: „Früher war’n wir doch so frei, unser Limit war die Sky./ Denk zurück an diese Zeit./ Ich vermisse dich.“ Aber so wie es aussieht, wird ja jetzt alles gut und Swiss steuert gerade mit ’Große Freiheit’ in eine bewegende Zukunft.

Album seit 9. Januar 2015 erhältlich. Mehr Infos unter: http://www.missglueckte-welt.de

James Vincent McMorrow – Live at the Ace Hotel Theatre, Los Angeles

2014 war ein tolles Jahr für den irischen Folkpopsänger James Vincent McMorrow. Das damals im Januar veröffentlichte Album ’Post Tropical’ erreichte in seiner Heimat Platz 2 und bescherte ihm auch in einigen anderen Ländern erstmals Charts-Erfolge. Zehn Monate später folgte eine Deluxe-Version mit zusätzlich drei Remixen, zwei Live-Aufnahmen und drei neuen Stücken – inklusive ’Look Out’, zu dem ein Video von Emma J Doyle veröffentlicht wurde. Als Dankeschön für die positive Resonanz hat er nun die Aufnahme ’Live at the Ace Hotel Theatre, Los Angeles’ als Free Download auf seine Webseite gepackt.

Neben gleich acht der zehn Tracks von ’Post Tropical’ sind auch noch sechs ältere Stücke dabei. Darunter auch eine minimalistische Coverversion des Songs ’Higher Love’, mit dem Steve Winwood 1986 einen Nummer-1-Hit in den USA landete. Das ist James Vincent McMorrow zwar noch nicht geglückt. Aber die gerne mit hoher Falsett-Stimme, einer Prise Soul und teils elektronischer Instrumentierung vorgetragenden Songs entwickeln eine Originalität, die im noch ein paar Fans mehr bescheren dürften.

Free Download seit 16. Januar 2015 erhältlich. Mehr Infos unter: http://jamesvmcmorrow.com/live-at-the-la-theatre/

Lupe Fiasco – Tetsuo & Youth

Cover zu Tetsuo and YouthMit der Single 'Superstar' schaffte es Rapper Lupe Fiasco aus Chicago 2007 bis auf Platz 39 in Deutschland. Doch an diesen Erfolg konnte er hierzulande bisher nie wieder anknüpfen. In den USA gelangen ihm danach hingegen zwei Top-Ten-Alben. Nun legt er mit 'Tetsuo & Youth' nach. Die bekanntesten Gäste dürften dabei der australische Sänger Guy Sebastian (bei 'Blur My Hands') und Ab-Soul sein, der letztes Jahr unter anderem schon auf den Alben 'Convertibles' von Chuck Inglish (Kritik hier) und 'Pinata' von Freddie Gibbs & Madlib (Kritik hier) zu hören war.

Größeren Raum räumt Lupe Fiasco allerdings Rosy Timms und Nikki Jean ein. Die zuerst Genannte spielt Violine bei 'Dots & Lines' und hat die Interludes zu den vier Jahreszeiten eingespielt. Und die Soul-Sängerin ist bei insgesamt fünf Stücken zu hören. Bei der Single 'Deliver' ist sie allerdings nicht dabei. Dafür hat Ty Dolla Sign ein paar Additional Vocals beigesteuert. Mit gut vier Minuten Spielzeit ist sie zudem der deutlich kürzeste Track auf dem Album, das somit definitiv nicht für Hits im Radio produziert wurde. Das macht den Zugang zum Gesamtmaterial nicht unbedingt leicht, als künstlerisches Konzept ist 'Tetsuo & Youth' aber auf alle Fälle interessant.

Album seit 23. Januar 2015 erhältlich. Mehr Infos: http://www.lupefiasco.com

Herman Yau – The Second Coming (Die Wiederkehr)

Cover zu The Second ComingDer 1961 in Hongkong geborene Regisseur Herman Yau hat in seiner Karriere schon über 70 Filme gemacht, darunter 'The Untold Story' (1993, über einen Serienmörder), 'Ebola Syndrome' (1996) und den Martial-Arts-Film 'Ip Man: The Final Fight' (2013). Für 'The Second Coming – Die Wiederkehr' hat er sich nun eine gruselige Horror-Geschichte vorgenommen.

Nachdem Lucy im Garten ein geheimnisvoll leuchtendes Einweckglas gefunden und geöffnet hat, quälen die Schülerin immer wieder unheimliche Schreckensbilder: Mal sieht sie ein blutiges Kind im Kühlschrank, mal Maden auf ihrer Geburtstagstorte. Sind das nur Halluzinationen – oder lüftet sich auf diesem Wege das dunkle Familiengeheimnis um die Herkunft Lucys? All das erzählt Herman Yau routiniert und leider ohne wirklich überraschende Einfälle, liefert aber Genre-Fans bestimmt gut anderthalb Stunden düstere Unterhaltung.

Film seit 27. Januar 2015 als DVD, Blu-ray und Blu-Ray 3D erhältlich. Mehr Infos: http://www.pandastorm.com/detail/the-second-coming-die-wiederkehr/7559.htm?v=standard

Äl Jawala – Road To Eldorado EP

Cover von Al JawalaNach der schlicht, aber natürlich auch passend 'Live' betitelten Veröffentlichung (Kritik hier) im Oktober 2013 beim Label 'Enja Records' von Matthias Winckelmann gehen Äl Jawala inzwischen wieder eigene Wege. Als neuen Streich haben sie sich ausgedacht, unter dem Namen 'Black Forest Voodoo' eine ganze Serie von EPs und Singles zu veröffentlichen. Den Auftakt machte 'Voodoo Rag / Satellite', nun folgt mit weiteren drei Stücken die EP 'Road To Eldorado'.

Beim Titeltrack, der ein bisschen nach Miss Platnum und einer spaßigen Balkan-Soul-Elektro-Pop-Rap-Mixtur klingt, gibt Gastsängerin Rukie den Ton an. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich Franziska Grohmann, die als Delhia de France unter anderem schon Clueso, Steve Bug, Robot Koch, Robag Wruhme und den Pentatones ihre Stimme lieh. 'Unzer Toirele' hingegen ist ein Coversong eines jüdischen Klezmer-Stücks, das bereits Ende der Zwanziger Jahre aufgenommen wurde. Als zusätzliche Extended Version kommt das Instrumental-Stück dann auf gut fünfeinhalb Minuten. Da steigt definitiv die Neugier, was als Nächstes folgt.

EP erhältlich seit 30. Januar 2015. Mehr Infos: http://www.jawala.de

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