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11. Februar 2015 3 11 /02 /Februar /2015 00:09

Nachdem ’Ein Skandal in Böhmen’ gerade noch von Sherlock Holmes verhindert werden konnte, gibt ihm nun Mr. Wilson Rätsel auf. Demnach erhielt er erst eine unglaublich gut bezahlte Stelle, die dann plötzlich wieder gekündigt wurde. Weil er nicht weiter weiß, wendet er sich an den bekannten Detektiv.

Cover zu Sherlock Holmes 13„Mr. Wilson hat die Freundlichkeit besessen, mich heute aufzusuchen, um mir eine der erstaunlichsten Geschichten zu erzählen, die ich je gehört habe“, erklärt Sherlock Holmes zu Beginn seinem Freund Dr. Watson, als dieser ihn besucht. Der erst vor Kurzem von dem Pfandleiher angestellte Mitarbeiter Vincent Spaulding machte ihn demnach vor einigen Wochen darauf aufmerksam, dass der ’Bund der Rotschöpfe’ eine Stelle zu vergeben hätte.

Beim Vorstellungsgespräch ist Duncan Ross (gesprochen von Erich Ludwig, der auch den Großmaester Pycelle in 'Games of Thrones' synchronisiert) sofort begeistert von der herrlichen Haarpracht des Bewerbers. Ohne zu zögern stellt er den rothaarigen Jabez Wilson (gesprochen von Gudo Hoegel) prompt ein. Für die eher symbolische Tätigkeit, die Encyclopaedia Britannica abzuschreiben, erhält er einen mehr als großzügigen Lohn. Die einzige Bedingung ist, dass er das Gebäude während seiner Arbeitszeit nicht verlässt. Doch er ist gerade mal beim Buchstaben B angelangt, als ihn folgende Nachricht erreicht: „Der Bund der Rotschöpfe ist aufgelöst. 9. Oktober 1890.“

Duncan Ross ist zudem spurlos verschwunden. Bei der Gebäudeverwaltung kennt ihn keiner. Genauso wenig wie den 'Bund der Rotschöpfe'. Da ihn seine eigenen Nachforschungen nicht weiter bringen, wendet sich Mr. Wilson an Sherlock Holmes. Und dieser merkt sofort, dass hier dringend Handlungsbedarf besteht, bevor Schlimmeres passiert...

A league of their own

In kleineren Nebenrollen sind übrigens noch Harald Dietl, Regina Lemnitz und Max Felder zu hören, die alle drei auch im Hörspiel 'Gruselkabinett – 88: Die Affenpfote' mitwirkten (Kritik hier). Interessant ist zudem, dass Arthur Conan Doyle auch eine reale Person in seiner Geschichte erwähnt: Holmes möchte nämlich zum Nachdenken ein Konzert des spanischen Violinenspielers Pablo de Sarasate besuchen.

Das Cover-Bild von Ertugrul Edirne ist übrigens wieder dicht angelehnt an eine Original-Illustration, die Sydney Paget für die Erstausgabe 1891 angefertigt hat. Der Titel ’The Red-Headed League’ wurde dagegen auch schon beispielsweise als ’Der Club der Rothaarigen’ oder ’Die Liga der rothaarigen Männer’ übersetzt.

Fazit: ’Der Bund der Rotschöpfe’ war gerade mal die zweite Geschichte, in der Arthur Conan Doyle seine inzwischen weltberühmte Figur ermitteln ließ. Dennoch enthält sie schon alle Elemente, die den Reiz an Sherlock Holmes ausmachen. Denn wie immer löst er den Fall einzig und allein, in dem er eins und eins zusammenzählt. Wobei das Miträtseln ordentlich Spaß macht, da die Umsetzung durch 'Titania Medien' wieder sehr unterhaltsam geraten ist.

Mehr Infos unter: http://www.titania-medien.de/cms/hoerspiele/sherlock-holmes.html

Hörspiel seit 16. Mai 2014 im Handel erhältlich.

Das könnte dazu passen:
Übersicht der bisher hier vorgestellten Folgen von 'Sherlock Holmes'
Martin Howden – Game of Thrones von A bis Z

P.S.: Einem ganz besonderen Rotschopf gewidmet, der heute Geburtstag hat.

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