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15. April 2016 5 15 /04 /April /2016 11:57

Ramona Nicklaus hat hier unter ihrem Kielfeder-Blog eine Aktion gestartet: "Am 16. April möchte ich den Hashtag #ichlese mit dir in die Trends twittern – und ihn dort möglichst lange halten."

ichlese-AktionsbannerDa das ja eine unterstützenswerte Sache ist, gibt es hier den Artikel dazu. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, Song mit den dazu passenden Lyrics rauszusuchen. Viele werden es wahrscheinlich gar nicht glauben, dass zum Beispiel auf den Werken des Berliner Rappers Bushido des Öfteren die Worte „Ich lese“ zu finden sind. Bei ’Kein Fenster’ rappt er zum Beispiel auf dem Album ’V.D.S.Z.B.Z.’ darüber, wie es ihm im Bau erging: Ich lese kaum, denn man hat mir meinen Willen geraubt./ Ich will nur hier raus, einfach wieder chillen zuhaus’.“

Dagegen lässt er Nyze im Song ’Die Träne fällt’ Folgendes zu dem Thema auf dem Album ’Heavy Metal Payback’ sagen: „Ja, sie erzählen uns, dir geht es gut./ Und ich lese schon sechsmal dasselbe Buch, schlag es zu, und verfluch's.“

Bei ’Double Dragon’ von Bushido (aus dem Album ’Sonny Black’) rappt schließlich Eko Fresh mit, der auch betont, dass er gerne liest. Allerdings lieber leichte Kost, die er mit schwerem Tobak würzt: „Double Dragon, ich lese Boulevard-Presse, bevor ich dir meinen P**** in den A**** presse.“

Von Weissensee bis zur Platte

Hier ist noch was ganz anderes für die TV-Fraktion. Katrin Sass sang in der ARD-Serie 'Weissensee' einige Lieder, die sie 2013 auf dem Album 'Königskinder' veröffentlichte. Zu finden ist darauf auch folgender Songtext: „Da steht: Was rettet die Welt?/ Die Gleichheit im Gleichschritt der Sozialisten, Imperialisten marschieren, marschieren, produzieren./ Ich lese: Was rettet die Welt?“

Fazit als kleiner Nachtrag am 18. April 2016: Die Aktion schaffte es, den Hashtag #ichlese tatsächlich kurzzeitig in die Trends zu katapultieren.

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13. April 2016 3 13 /04 /April /2016 10:03

Popshot Top-Tweet 2016„Ich weiß noch genau, wie das alles begann“, rappte Torch 1993 beim Song ’Kapitel 1’ auf dem HipHop-Sampler ’Alte Schule’. Aber wenn ich selbst zurückblicke, muss ich eher an DCS denken und mit ihrer Single von 1996 sagen: „Wie war das nochmal?“

Bei Twitter gibt es zum Glück noch die Möglichkeit, in der Timeline bis ganz zum Anfang zurückzugehen. Und siehe da, mein erster Tweet war am 14. Juli 2012 zum Album ’Stille’ von Chima. Seitdem ist viel passiert. Zum Beispiel hat die Sängerin Lary ihren Account von @LarissaSirah zu @larypoppins geändert, siehe: http://larysays.com/blog/rip-larissasirah

Mein bisher erfolgreichster Tweet dieses Jahr war übrigens der über den amerikanischen Rapper P.O.S – wer weiß, ob das noch zu toppen geht?

Wer Lust hat, mir zu folgen, findet mich dagegen nach wie vor unter: https://twitter.com/PopshotOverBlog/

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11. April 2016 1 11 /04 /April /2016 14:18

2016 feiern die Hammer-Rocker ENORM aus Berlin ihr zehnjähriges Band-Jubiläum. Natürlich gerne auch live – im Mai beim Spreewald Rock Festival und dann im Juli beim G.O.N.D. Und weitere Termine sind auch geplant (siehe hier weiter unten auf der Seite).

Logo von EnormAuch 2015 war kein schlechtes Jahr für die Crew. Nach der Single-Veröffentlichung 'Lass mich dein Held sein' (Lyrics des Refrains: "Lass mich dein Held sein, lass mich dich schützen in der Nacht./ Lass mich dein Held sein, ich halte für dich Wacht.") ging es erst einmal wieder ordentlich quer durchs Land, um die Fans live mit ordentlich Gitarren-Sound zu versorgen.

Und auch 2016 gelang der Start grandios - gleich mit einem Support-Slot bei Unantastbar zur Record Release in Trockau am 15. Januar von 'Hand aufs Herz'. Mit diesem neuem Album feiert die Punkrock-Band aus Südtirol auch gleich ihren größten Erfolg und stieg direkt in der ersten Woche auf Platz 5 in die Deutschen Album-Charts ein.

Aber seht selbst, was ENORM-Sänger Marcus Hammer und seine Band von ihrem ersten Auftritt im Jubiläumsjahr der zehnjährigen Bandgründung zu berichten haben:

Mehr Infos zu ENORM unter: http://hammer-rock.de

ENORM live und in Farbe 2016:

  • 12.-15. Mai (genauer Tag noch nicht bekannt gegeben): Drachhausen, Spreewald Rock Festival
  • 14. Juli: Rieden-Kreuth, G.O.N.D. Festival (mit u.a. Unantastbar und Pro-Pain)
  • 13. August: Goslar, Roxxberg Festival (mit Platzverweis und Herzlos)
  • 1.-2. Oktober (Tag noch nicht bekannt): Geiselwind, F.E.K. 9 Monster Festival (mit u.a. Unantastbar)
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5. April 2016 2 05 /04 /April /2016 11:25

Seit 10. März erhält das deutsche Kinopublikum ’Grüße aus Fukushima’. Warum also in diesem Monat nicht gleich noch ein paar weitere musikalische Souvenirs aus anderen Teilen einsammeln? Die Veröffentlichungen im März 2016 boten auf jeden Fall eine gute Gelegenheit dafür mit Grüßen aus Compton, Almaciga/Teneriffa, Belgrad, Bozen und von der Detroit-Köln-Connection.

Ulrike Haage – Grüsse aus Fukushima (Filmmusik)

Cover zu Grüsse aus FukushimaFür ihren aktuellen Film 'Grüsse aus Fukushima' hat Regisseurin Doris Dörrie die Pianistin Ulrike Haage verpflichtet, den passenden Soundtrack dazu aufzunehmen. Unterstützt wird sie dabei von Johanna Helm am Cello, Brigitte Haas fürs Glockenspiel und Eric Schaefer bei der Percussion. Wenn im ersten, etwa ein-minütigen Stück der 'Train to Fukushima' bestiegen wird, klingt das schön nachdenklich. Fröhlicher ist da zum Beispiel 'Broken Buddhas', wohingegen 'Leaving Minamisoma' elektronisch treibend klingt. Sehr düster und minimalistisch ist dafür 'Ghosts' geraten, das wie 'Back in Tokyo' ein Outtake ist, der demnach wohl nicht im Film verwendet wurde.

Enthalten ist übrigens auch 'Asa Nisi Masa', das Haage bereits letztes Jahr auf ihrem Werk 'Maelstrom' veröffentlicht hat. Was allerdings spannend zu hören sein dürfte, ist der Einfall, das fast 14-miütige Stück noch in den zwei viel kürzeren Vatiationen 'The Zone' und 'Full Moon' wiederzugeben. Wenn es dann am Ende fröhlich 'Good Bye Fukushima' heißt, ist das eine Einladung auf ein Wiedersehen beziehungsweise -hören, die viele Zuhörer strahlen lassen wird.

Album seit 11. März 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://gruesseausfukushima.de

Dactah Chando – Ansestral

Cover zu AnsestrelSchon mit seinem Debütalbum ’Clara’ konnte der Reggae-Sänger Dactah Chando 2011 hierzulande für Aufmerksamkeit sorgen. Dass er von den kanarischen Inseln stammt, brachte ihm dabei vielleicht einen Exoten-Bonus ein. Doch diesen braucht er gar nicht (mehr). ’Ansestral’ ist nämlich nunmehr bereits sein drittes Album nach ’Sabiduria’ aus dem Jahr 2013. Darüber hinaus erhält er – wieder einmal – prominente Unterstützung: Produziert wurde das Ganze von Umberto Echo aus München und bei den Musikern wirken unter anderem Morry ’Da Baron’ von Korff und Gregory ’Zigo’ Mavridorikis von der französischen Gruppe Dub Inc sowie die Jamaram-Bläser Hannes Beblo und Daniel Noske mit. Im Background singt hier und da Sara Lugo und Barney McAll aus Melbourne spielt das Rhodes-Piano beim roots-orientierten ’Yo Para Ti’.

Als erste Single wurde aber erst einmal ’Positivo’ mit einem schön anzusehenden Video ins Rennen geschickt. Das Teil hat auf jeden Fall trotz recht klassischer Umsetzung das Potenzial zum Sommerhit. ’Alto Grado’ klingt dagegen etwas elektronischer, während ’Vive’ orientalisch angehaucht scheint. Alles in allem geht ’Ansestral’ geschmeidig in die Gehörgänge und zeigt, dass Reggae auch mit spanischen Lyrics international verständlich ist. Fazit: Positivo!

Album seit 7. März 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://www.dactahchando.com

Kendrick Lamar – Untitled Unmastered. (mit u.a. Cee-Lo Green und Bilal)

Cover zu Untitled UnmasteredMitte Februar gewann der Rapper Kendrick Lamar aus Compton gleich fünf Grammys für sein Album ’To Pimp A Butterfly’ (Kritik hier). Die Gunst der Stunde nutzend wurde nun direkt ’Untitled Unmastered’ nachgelegt. Wie der Name schon andeutet, ist das Ganze er schlicht gehalten, was die Aufmachung angeht. Nicht aber die Umsetzung. So wurden für die acht Songs nicht einmal Titel ausgewählt und sie stattdessen einfach durchnummeriert und mit je einem Datum dazu versehen. Auf ein „richtiges“ Cover und Booklet wurde ebenfalls verzichtet. Im Gegensatz zu dieser Schlichtheit ist allerdings die Liste der beteiligten Künstler sehenswert, die hier und da im Internet genannt werden. Und noch wichtiger: Das Ergebnis ist durchaus hörenswert.

Beim jazzig-lässig-loungenden ’Untitled 06’ ist zum Beispiel Cee-Lo Green als Gast-Sänger zu hören. Produziert wurde das Stück zudem von Ali Shaheed Muhammad von A Tribe Called Quest und Adrian Younge, der vor allem für die Konzeptabum-Serie ’Twelve Reasons To Die’ mit Ghostface Killah bekannt ist (Kritik hier). Soul-Sänger Bilal spricht dagegen das sexy Intro zu ‚’Untitled 01’, als wäre er Barry White persönlich. Jay Rock, der mit Kendrick zur Rap-Crew Black Hippy gehört, ist ebenfalls an einigen Stellen zu hören. Weitere Produzenten sind dagegen unter anderem Swizz Beatz bei ’Untitled 07’, das sich aus drei unterschiedlichen Teilen zu über acht Minuten Spieldauer zusammensetzt, und DJ Khalil, der die Werkschau mit ’Untitled 08’ ziemlich funky ausklingen lässt: „Pimp, Pimp – Hooray“!

Album als CD seit 11. März 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://www.kendricklamar.com/

DJ Teddy-O – Touch From A Far (Free Download Single Feat. Mario Winans)

Cover zu Touch From A FarObwohl der Kölner DJ Teddy-O seine neune Single ’Touch From A Far’ wieder unter https://soundcloud.com/djteddyomusic als Free Download zur Verfügung stellt, braucht sie sich keineswegs hinter kostenpflichtigen Veröffentlichungen zu verstecken. Zusammen mit dem Soul-Sänger Mario Winans aus Detroit, der zum Beispiel 2004 mit ’I Don’t Wanna Know’ einen Nummer-1-Hit in Deutschland landen konnte, hat er eine schöne RnB-Nummer aufgenommen.

Teddy-O hat sich zudem nicht lumpen lassen und sogar noch ein Video beziehungsweise einen über 7-minütigen Kurzfilm dazu von Regisseur Michael ’!Bazz’ Jackson (Ich sehe schwarz/ISS) drehen lassen. Zudem existiert von dem Track übrigens noch ein Remix, bei dem Benzino, der Mitbesitzer des HipHop-Magazins ’The Source’ ist, einen kleinen Part rappt. Wie Teddy-O in seiner Facebook-Chronik außerdem schreibt, entstand das Ganze schon vor vier Jahren. Und nun endlich hat er der Nachfrage seiner Fans nach diesem feinen Song nachgegeben.

Free Download Single seit 13. März 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://www.djteddy-o.com/

Hornsman Coyote & Soulcraft – Safe Planet

Cover zu Safe PlanetHornsman Coyote & Soulcraft ist eine Rootsreggae-Band aus Belgrad, die ihr neues Album über 'Ammonite Records' vertreibt. Darauf präsentiert die achtköpfige Gruppe insgesamt zehn fein groovende Tracks. Meistens singt dabei Hornsman Coyote, überlässt aber bei 'I Pray' auch mal dem Keyboarder Vladimir Krkljus das Mikrofon.

'Jericho', das zusammen mit Steven "Ras Muffet" Johnson vom Roots Injection Sound System aus Bristol geschrieben wurde, ist allerdings ein Instrumental. Und 'Angry' stammt ursprünglich aus der Feder von dem bereits 1984 verstorbenen, jamaikanischen Reggae-Sänger Keith Hudson. Was ein bisschen fehlt, ist der zu erwartende Balkan-Bezug, aber all das klingt trotzdem oder gerade deshalb doch ziemlich rund. 

Album seit 21. März 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://ammonite.co.rs/records.html

Shanti Powa – Peaceful Warriors

Cover zu Peaceful WarriorsIst 13 wirklich eine Unglückszahl? Die „Big Band“ Shanti Powa aus Südtirol sieht das anders und setzt auf die Kraft von gleich vier Vokalisten und neun Musikern. Und wie dieses Kollektiv gemeinsam für ordentlich Action sorgt, ist aktuell im Video zum Titeltrack zu sehen. Eingeleitet wird das Stück und damit gleichzeitig das Album dabei schon mal recht ungewöhnlich vom Didgeridoo-Spieler Sir Gulliver Jonathan Klauser, der sich auch um das Artwork der neuen Platte gekümmert hat. Abgemischt wurde die CD dagegen von ... Umberto Echo. Läuft bei ihm!

Bei der Energie, die von der Gruppe in die meisten Stücke wie ’One Day’ oder ’Be Wise’ mit Bläsern, Scratching und allen möglichen weiteren Instrumenten gelegt wird, ist ’Solo Una Storia’ wahrscheinlich die nächste große Überraschung. Das italienisch vorgetragene Lied wird nämlich ziemlich ruhig im Singer/Songwriter-Stil mit Gitarre eingeleitet. Vielleicht ist das als „Verschnaufpause“ für die Live-Auftritte gedacht, die unter anderem für Ende Mai in Deutschland geplant sind. Wer will, kann sich unter https://shantipowa.bandcamp.com/ aber auch erst einmal das Debüt 'The Orchestra' (kostenlos) holen. In diesem Sinne: Powa To The People!

Album seit 25. März 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://www.shantipowa.com

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30. März 2016 3 30 /03 /März /2016 21:03

Was vielen Künstlern als einfallslos vorgeworfen wird, macht nun auch Xavier Naidoo. Er benennt sein neues Album einfach nach einem alten plus den Zusatz '2'. Für den nahezu gleichnamigen Nachfolger zu 'Nicht von dieser Welt' arbeitet er wieder über die volle Plattenlänge mit Moses Pelham zusammen. Und das Ergebnis kann sich hören lassen, auch wenn nicht alle Ideen an die gute, alte Zeit anknüpfen können.

Cover zu NVDW 2So machte zum Beispiel den Auftakt als erste Single das Stück 'Frei', dass es allerdings gerade mal auf Platz 64 schaffte. Dabei klingt alles nach dem Versuch, hiermit an frühere Erfolge zu erinnern. Viele Menschen hörten Xavier schließlich erstmals 1997 bewusst bei 'Freisein', das als Single aus dem Album 'Die neue S-Klasse' von Sabrina Setlur ausgekoppelt wurde. Vielleicht ist es aber auch tatsächlich als Kommentar dazu zu verstehen. Damals hieß es in den Lyrics: "Ich will freisein./ Frei wie ein Stern, der am Himmel steht."

Nun scheint Xavier dieses Ziel erreicht zu haben, wie er in der am 26. Februar 2016 veröffentlichten Single mitteilt: "Ich bin frei./ Frei wie ein Stern, der strahlend hell am Himmel steht."

Mit 'Dem Himmel noch näher' nimmt er dagegen einen Faden auf, den er mit seiner ersten eigenen Single '20.000 Meilen über dem Meer' legte: „Wo wir überall waren./ Wir waren schon 20.000 Meilen über dem Meer./ Und sind immer noch da, Mann./ Ist dir nicht klar, wir kommen dem Himmel noch näher.“

Wie es sich für einen Mann von Welt, der mit einer himmlischen Botschaft unterwegs ist, natürlich gehört, singt Xavier Naidoo aber nicht nur über die Liebe (zu und von Gott), sondern predigt auch gegen häusliche Gewalt ('Das lass ich nicht zu') und Tiertransporte. In 'Ich will leben' gibt er den armen Kreaturen eine Stimme: „Sag es allen, sag es jedem, den du kennst./ Solang mein Fleisch und Blut für euch ein Gut ist, sie uns essen, tragen, morden,/ Und du denkst, dass ich nicht fühle, werd‘ ich fühlen, wie es ist, dass du nicht denkst."

Was Xavier alleine nicht schaffen kann, das schaffen ...

Neben Moses Pelham helfen übrigens noch ein paar Leute mit, die alle aus Umfeld des dynamischen Duos stammen und schon in der Vergangenheit ihre musikalischen Qualitäten unter Beweis gestellt haben.

Zum einen wären da Martin Haas und Cassandra Steen, die früher mit Pelham als Glashaus Hit um Hit ablieferten. Steen ist nun bei der Hälfte im Background zu hören, Haas hat für alle Stücke bis auf das traditionelle 'Amazing Grace' das Programming und Keyboards übernommen. Bayz Benzon von der HipHop-Gruppe Unter Wortverdacht und als jahrelanger Co-Moderator der Radio-Sendung 'Nachtschicht' von Pelham bekannt, hat 'Das Prinzip' mitproduziert. Auch mit Markus Onyuru, der an vier der 14 Produktionen beteiligt war, arbeitet Pelham seit über einem Jahrzehnt zusammen.

Zum anderen wurden mit dem Gitarristen Albrecht 'Ali' Neander von den Rodgau Monotones und dem Schweizer Cellisten Raphael Zweifel wieder einmal etablierte Musiker für den warmen Sound engagiert. Hinzu kommt noch beim Intro 'Nicht von dieser Welt - Die Rückkehr' DJ Billy Davis, der sonst bei Söhne Mannheims für die gut gesetzten Scratches an den Plattentellern sorgt.

Bei 'Das lass ich nicht zu' rappt Moses übrigens auch noch ein paar Lyrics aus 'The Message' von Grandmaster Flash. Sehr gut gelungen ist zudem 'Das Prinzip', das nach einem funky Drummer klingt. Bevor Xavier anfängt zu singen, darf Moses so gut rappen wie lange nicht mehr. Eingeleitet wird das Ganze zudem mit einem Filmzitat aus 'Man of Steel': "Es ist, mit anderen Worten, nicht von dieser Welt."

Fazit: Das Sequel reicht zwar nicht wirklich an das Original von 1998 heran, aber Xavier Naidoo ist mit seinem Latein noch lange nicht am Ende, wie der gleichnamige Song sagt. Große Überraschungen bleiben aus, doch ein paar mehr gute (Liebes-)Lieder hat er damit auf jeden Fall nun im Repertoire.

Das Album 'Nicht von dieser Welt 2' ist voraussichtlich ab 1. April (kein Scherz!) 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://www.xaviernaidoo.de/

Die gesamte Tracklist des neuen Werks in der Standard Version sieht so aus:

  1. Nicht Von Dieser Welt - Die Rückkehr
  2. Renaissance der Liebe (zusätzlicher Gesang: Cassandra Steen)
  3. In Meinen Armen
  4. Der Fels (zusätzlicher Gesang: Cassandra Steen)
  5. Das Lass' Ich Nicht Zu
  6. Dem Himmel Noch Näher (zusätzlicher Gesang: Cassandra Steen)
  7. Kopf (zusätzlicher Gesang: Cassandra Steen)
  8. Frei (zusätzlicher Gesang: Cassandra Steen)
  9. Wiedersehen
  10. Ich Will Leben (zusätzlicher Gesang: Cassandra Steen)
  11. Das Prinzip (Feat. Moses Pelham)
  12. Latein (zusätzlicher Gesang: Cassandra Steen)
  13. Nicht Von Dieser Welt - Epilog
  14. Amazing Grace

Habt ihr Fragen zu Xavier Naidoo? Vielleicht kann ich sie beantworten. Gerne einfach (mit einem Kommentar) melden!

Mehr News und Tour-Daten gibt es hier.

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25. März 2016 5 25 /03 /März /2016 14:13

Letztes Jahr feierte Radio Teddy bereits seinen zehnten Geburtstag. Und zu Silvester kam ein kleiner Elefant im Tierpark Berlin zu Welt, für den der Sender die Patenschaft übernahm. Erste Aufgabe an die Hörerschaft war die Namensfindung. Kaum hieß der Kleine dann Edgar, schon nahm herrH extra eine neue Version von ’Elefantenfunk’ auf. Dass nun der neue Sampler ’Radio Teddy Hits 16’ ganz im Zeichen des Rüsselkinds steht, ist da nur logisch!

Cover zu Radio Teddy Hits 16Besonders hervorgehoben werden muss dabei natürlich wie erwähnt der 'Elefantenfunk' in der 'Elefantenbaby Edgar Version', die es aufgrund der neuen Lyrics bestimmt nur hier auf CD gibt: „Der kleine Elefanten Edgar ist jetzt da./ Es wünschen dir das Beste – Radio Teddy und herrH."

Weitere Lieder über die allseits geliebten Dickhäuter steuern Reinhard Horn mit 'Nashorn, Elefant und Krokodil' sowie Ekimas & Kathrin Schröter mit 'Die Welt ist elefantastisch' (dem Titelsong der TV-Serie 'Die Sendung mit dem Elefanten') bei.

Hinzu kommen außerdem der Chorus ’Colonel Hathi's Marsch’, der vor mehr als zwei Jahrzehnten für den Soundtrack zu 'Das Dschungelbuch' aufgenommen wurde, und schließlich noch Volker Rosin mit 'Minimaus und Elefant'. Unter www.rosin.de gibt es übrigens nicht nur den Liedtext zum Mitsingen, sondern auch noch aktuell ’Der Gorilla mit der Sonnenbrille’ als Free Download (Stand: 25. März 2016).

Tierischer Spaß mit Ohrwurm, Bieber & Co.

Enthalten sind aber auch noch Hits ohne Bezug zu Elefanten oder anderen Tieren. Schließlich sendet Radio Teddy für die ganze Familie und liefert deshalb auch Songs für die Großen. Mit dabei ist diesmal zum Beispiel ’Cheerleader’ von dem jamaikanischen Sänger Omi, der sich damit 2015 Platz 1 holte. Justin Bieber ist mit 'What Do You Mean?' vertreten, das es als Single bis auf Platz 4 in deutschland schaffte. Und der Top-Ten-Hit ’Shut Up And Dance’ von Walk The Moon aus dem letzten Sommer wird schnell zum Ohrwurm. Okay, vielleicht gibt es somit doch einen tierischen Bezug!

Wer eher auf deutschsprachige Popmusik steht, kann sich dagegen unter anderem auf ’Lieblingsmensch’ von Namika freuen. Geschrieben (und produziert) hat sie das Ganze mit den Beatgees und Fabian Römer, der früher als jugendlicher Rapper F.R. bekannt wurde. Und von Sarah Connor ist 'Bedingungslos' zu hören, an dessen Text und Musik Peter Plate mitgewirkt hat.

Der Titel ist dabei etwas verwirrend, denn passend zum Refrain wäre vielleicht 'Große Freiheit' oder so besser gewesen: Auf der Suche nach der großen Freiheit, nach Liebe, Schmerz und Wahrheit, sorg' dich nicht um mich./ Denn ich werd' da sein, immer für dich da sein – und wenn du mich vermisst such mich da, wo Liebe ist./ Wir halten fest, lassen los, woll'n nicht allein sein, suchen Trost./ Ich bin die, die bei dir bleibt – bedingungslos.“

Fazit: Die 'Radio Teddy Hits Vol. 16' ist kurz gesagt einfach ... elefantastisch!

Hier ist noch die ganze Tracklist:

  • Elefantenfunk (Elefantenbaby Edgar Version) – herrH
  • Happy – Pharrell Williams
  • Ich Mach Musik – Karsten Glück
  • Lieblingsmensch – Namika
  • Nashorn, Elefant Und Krokodil – Reinhard Horn
  • Shut Up And Dance – Walk The Moon
  • So Groß Wie Man Sich Fühlt – Rumpelstil
  • Headlights – Robin Schulz (Feat. Ilsey)
  • Minimaus Und Elefant – Volker Rosin
  • Das Ist Dein Leben – Philipp Dittberner
  • Colonel Hathi's Marsch – Chorus (aus dem Soundtrack zu ’Das Dschungelbuch’)
  • I Really Like You – Carly Rae Jepsen
  • Dr. Sirius Computervirius – Planet Ö
  • Cheerleader (Felix Jaehn Remix / Radio Edit) – Omi
  • Die Welt Ist Elefantastisch – Ekimas & Kathrin Schröter
  • Bedingungslos (Radio Edit) – Sarah Connor
  • Ganz Groß – Deine Freunde
  • What Do You Mean? – Justin Bieber
  • Tiere Brauchen Freunde – Rolf Zuckowski Und Seine Freunde
  • Catch & Release (Deepend Remix) –Matt Simons
  • Bibi & Tina (Mädchen gegen Jungs-Version) – Fabian Buch

Album seit 26. Februar 2016 erhältlich.
Mehr Infos
: http://onlineshop.radioteddy.de/products/radio-teddy-hits-vol-16

Das könnte dazu passen:

Dein Song 2014 (mit u.a. Bosse und Revolverheld)
Während der Final-Show zu 'Dein Song 2014' kündigte Vorjahressiegerin Lina Larissa Stahl mit, dass sie weiter Musik machen würde. Seitdem gab es weitere Lieder auf den Soundtracks zu 'Bibi & Tina' und 'Giraffenaffen 4'.

 Geronimo Stilton – Der Nachrichten-Dieb (Jugendbuch)
Obwohl nicht zum Hören, sondern zum Lesen, gibt es im Platten-Sammelsurium für den Februar 2016 auch eine Kurzkritik zum neuen Abenteuer des Mäuserichs Geronimo Stilton. Der Herausgeber der 'Neuen Nager Nachrichten' muss sich da gehörig mit der Konkurrenz auseinandersetzen, die seine Zeitung zu zerstören droht.

Weitere Kritiken zu früheren 'Radio Teddy Hits'
Hier findet ihr noch weitere Kritiken zu älteren Ausgaben der 'Radio Teddy Hits'. Und auch bei denen war der Name immer Programm mit einer tollen Musikauswahl, die Groß und Klein begeistern dürfte.

Hier könnt ihr noch das erste Video mit der Radio Teddy Morgenshow und dem Elefantenbaby aus dem Tierpark Berlin sehen:

 

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8. März 2016 2 08 /03 /März /2016 17:00

Erinnert sich noch jemand daran, welche Platten den Soundtrack zum Februar letzten Jahres lieferten? Vielleicht waren es Big Sean, New Kingdom und Fil, die hier im Platten-Sammelsurium vorgestellt wurden. 2014 waren es dagegen möglicherweise Miwata, Pewee, Animal Trainer und Schoolboy Q aus dem Platten-Sammelsurium für den damaligen Februar. Und damit später mal schnell geschaut werden kann, wer im Februar 2016 mit neuem Material um die Ecke kam, folgen hier nun ein paar Kurzkritiken zu unter anderem Sepalot und DJ Vadim.

TÜSN – Schuld (inkl. Schwarzmarkt, Hannibal und mehr)

Cover zu SchuldTÜSN umweht etwas Künstlerisch-Geheimnisvolles. Bilder und Videos sind immer in Schwarz-Weiß gehalten. Die Geschichte und damit die Identitäten der Bandmitglieder werden nicht offensichtlich preisgegeben. Wer ein bisschen aufmerksamer danach schaut, kann aber mehr über Sänger „Snöt“ Fehling und seine Kollegen Tomas Golabski und Daniel Kokavecz herausfinden. Nachdem das Stück ’Schwarzmarkt’ schon Ende 2014 für Aufmerksamkeit sorgte und ihnen letztes Jahr den Platz als Vorgruppe der US-amerikanischen Indie-Rockband The Airborne Toxic Event (siehe hier) und für Marilyn Manson einbrachte, schafften sie es jetzt mit ’Schuld’ auf Platz 74 in den Deutschen Album-Charts.

Und die kommende Tour im März mit Hurts wird vielleicht noch mal für einen Schub sorgen. Vom Sound her passen die britischen Synthie-Popper von den oben genannten Künstlern wahrscheinlich auch am besten zu ihrem eigenen. Mit Chören, Gitarre und Keyboard wird oft ordentlich Pathos erzeugt. ’Humboldt’ eröffnet das Album dabei allerdings überraschend ruhig. Das darauf folgende 'Ewig allein' erinnert schon vom Titel her an Polarkreis 18 und hat eine ähnliche Thematik. Mal rockt das Ganze stärker (’Sturm’), mal weniger wie beim schön getragenen ’Wasser’. ’Ihr liebt mich jetzt’ kann auch gut nach dem tollen ’Heavy Cross’ von The Gossip laufen. An die Klasse von ’Schwarzmarkt’ reicht aber vor allem ’Hannibal’ heran. In den sexuell aufgeladenen Lyrics heißt es da: „Wir wandern/ Über unsere Körper/ Unsere Hände/ Gehen durch fremde Länder/ Keine Grenze/ Die uns vor uns schützt.“

Album seit 12. Februar 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://www.tuesn.de

DJ Vadim – Dubcatcher 2 / Wicked Ma Yout (mit u.a. Max Romeo und General Levy)

Cover zu Dubcatcher 2Neues Jahr, neues Album – das scheint die Arbeitsmaxime von DJ Vadim zu sein. 2014 präsentierte er sich erstmals als ’Dubcatcher’, legte dann letztes Jahr ein Kollabo-Werk namens ’Grow Slow’ mit Sängerin Sena nach und schlüpft nun wieder in sein grünes Superheldenkostüm, um die Fans mit frischen Sounds zu versorgen. Wie der Titel ’Dubcatcher 2’ schon andeutet, geht es hier wieder verstärkt um Reggae, wobei HipHop, Soul, Jungle und so weiter natürlich wie immer in seinen Mix einfließen.

So ist zum Beispiel bei ’Judgement’ neben dem 68-jährigen Roots-Veteran Max Romeo auch der US-amerikanische Rapper Rude Abstract zu hören, während beim treibenden ’Rubberdub Soljah’ der Drum’n’Bass-MC General Levy auf Govenor Tiggy trifft. Für ’Call On Me’ holte Daddy Vad dagegen die Sängerin Eva Lazarus aus Bristol ins Studio, um ihren Soul-Gesang mit den Dancehall-Vibes von Serocee in Kontrast zu setzen. Als Single wurde aber ’Fussin N Fighting’ mit Demolition Man ausgewählt. Der Gast der Stunde ist jedoch Inja aus Cambridge, der bei gleich drei der insgesamt 17 Stücke zu hören ist. Neben den hier genannten Unterstützern sind locker noch mehr als ein gutes Dutzend dabei – und die Musiker sind noch nicht mal mitgerechnet. Bleibt also die spannende Frage, wie DJ Vadim das Ganze bei seinen Deutschland-Gigs im März live rüberbringen wird.

Album seit 19. Februar 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://www.djvadim.com

Andy Cooper (von Ugly Duckling) – Room To Breathe

Cover zu Andy CooperSeit über 20 Jahren rollt Andy Cooper mit seiner Rap-Crew Ugly Duckling durchs HipHop-Universum. Nun beansprucht er etwas ’Room To Breathe’ für sich. Wobei er betont, dass es ihm wohl nicht um die (kurzzeitige) Befreiung aus der Gruppe geht, die uneinschränkt weiter bestehen soll. Dafür spricht auch, dass sein DU-Kollege Young Einstein als Produzent bei ’Do The Charlie Brown’ in Erscheinung tritt. Musikalisch ungewöhnlicher für Andy ist aber das von Jungle Josh das sehr gut elektronisch aufgepimpte 'Ashes To Ashes'. ’Chasing The Funk’, das seinem Namen alle Ehre macht, wurde dagegen überraschenderweise von der Berliner True Beatz Crew produziert. Oder vielleicht ist das auch keine Überraschung, da die LP beim Düsseldorfer Label ’Unique Records’ untergekommen ist.

Etwas überraschend ist dafür noch der Untertitel ’The Free LP’ zu der Platte. Schließlich handelt es sich nicht um ein kostenloses Werk – wie bei der nicht mehr erhältlichen ’The Free EP’, zu der es aber noch Material unter https://uglyduckling.bandcamp.com/ als Free Download gibt (wenn als freiwilliger Preis nichts angegeben wird). Außerdem ist das Ganze kaum ein richtiger Longplayer. Denn enthalten sind leider gerade mal neun Stücke plus einen Remix zu ’Bring It To Me’ von The Allergies aus dem United Kingdom. Dem Spaß tut das aber keinen Abbruch, denn bei dem funky klingenden Soundtrack zum nächsten Treffen der B-Boys and Fly Girls liegt die Würze in der Kürze. Word!

Album seit 26. Februar 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://unique-rec.com/

Geronimo Stilton Der Nachrichten-Dieb (Jugendbuch)

Cover zu Der Nachrichten-DiebGeronimo Stilton, Herausgeber der 'Neuen Nager Nachrichten', hat ein Problem. Das Konkurrenzblatt von Sally Rattmausen bringt eine Knüller-News nach der anderen raus und lässt ihn damit ziemlich alt aussehen. Aber geht hier alles mit rechten Dingen zu?

Gemeinsam mit seiner Schwester Thea, ihrem eher gemütlichen Cousin Farfalle und den beiden Mäuse-Kindern Benjamin und Pandora macht sich der Mäuserich auf die Suche nach der Wahrheit und kommt dabei dem Geheimnis von Sally und ihrem neuen Top-Reporter Tom Erpel immer mehr auf die Spur. Wobei im Großvater Wilhelm zusätzlich das Leben schwer macht: "Ich habe auch einen Verdacht, nämlich dass du ein verschimmelter Magerquark bist!"

Buch seit 26. Februar 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://www.rowohlt.de/autor/geronimo-stilton.html

Sepalot – Eskapaden Vol. 1 (mit u.a. Ladi6 und KnoR)

Cover zu Eskapaden Vol. 1Nachdem sich letztes Jahr die HipHop-Crew Blumentopf aufgelöst hat, kann sich deren Produzent und DJ Sepalot nun verstärkt um ’Eskapaden Musik’ kümmern. Label, Management und Booking gibt es dort aus einer Hand, wenn gewünscht. Benannt ist das Ganze nach dem Album ’Eskapaden’, das er 2003 mit Esther Adam aufgenommen hat. Nun hat er als neues Lebenszeichen ’Eskapaden Vol. 1’ dafür zusammengestellt, um mit fünf Liedern einen kleinen Ausschnitt aus dem Portfolio vorzustellen.

KnoR aus Zürich liefert mit ’It’s Happening’ gleich eine schön schwelgende Eröffnung mit eingängigen Synthie-Pop. Danach legt der Meister selbst mit ’Breathe’ nach. Im Remix von WakeUp aus Münster wird allerdings ein Gang runtergeschaltet, so dass der Beat zum Gesang von Cosby-Frontfrau Marie Kobylka etwas schleppender durch die Boxen rollt, dabei aber immer wieder von kleinen Klang-Einsprengseln vorangetrieben wird. ’Diamonds’ von Ladi6 aus Neuseeland, mit der Sepalot unter anderem ’Go Get It’ aufgenommen hat, ist im etwas kräftiger pumpenden Remix von Oddisee enthalten, zu dem der Produzent aus Maryland selbst noch ein paar Zeilen rappt. Im Gegensatz dazu hat Dan Gerous beim Remix zum Titeltrack des letzten Albums ’Pink Flowers’ von Reggae-Singer/Songwriter Martin Jondo den Gesang deutlich reduziert. Abgerundet wird Vol. 1 schließlich von Flo Forg, der mit dem fluffigen Dance-Track ’Son of the Morning’ noch mal unterstreicht, dass Vol. 2 mit Spannung erwartet werden darf.

Digital EP seit 26. Februar 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://eskapaden.net/

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24. Februar 2016 3 24 /02 /Februar /2016 12:13

Nachdem Veedel Kaztro vor gut vier Wochen in 'Click Click (No Pegidafd)' deutliche Wörter für ein paar bekannte Rechtspopulisten fand, legt er nun das (zumindest akustisch) schwerverständliche 'Wir sind das Volk' nach. Dass es ihm dabei aber weiterhin darum geht, gegen rechte Auswüchse in diesem Land vorzugehen, ist klar.

Als Bildmotiv wählte er die Front des im sächsischen Clausnitz attackierten Busses mit der absurden Leuchtschrift "Reisegenuss". Produziert hat das Ganze Big Pad, der gerade mit Yung Huso die EPs 'O.N.I.T. (One Night In Time)' und 'O.N.I.T. 2' als Free Download veröffentlicht hat, in einem Stil, der genauso gut zu beispielsweise dem US-Rapper Future passen würde. Der Songtext selbst ist allerdings schwer zu verstehen.

Auch der Rapper Chima Ede hat sich übrigens so seine Gedanken gemacht, wie er den Titel 'Wir sind das Volk' interpretieren würde. Unter https://soundcloud.com/chimaede/chima-ede-wir-sind-das-volk-prod-by-chima-ede hat er vor zwei Tagen sein Stück veröffentlicht. Umso mehr ihre Meinung gegen Fremdenfeindlichkeit kundtun, desto besser, würde ich sagen. Oder wie seht ihr das?

Click, Click, Boom

Cover zu No PegidafdSchon letzten Monat kommentierte Rapper Veedel Kaztro die politische Lage in Deutschland sehr aktuell mit einem eigenen Track. Wie Pegida und AfD das Thema Migration behandeln, gefällt ihm nicht. Recht hat er.

"Habe mir ein paar Gedanken zur momentanen Stimmung gemacht und dann diesen Song geschrieben", erklärte er am 24. Januar 2016 auf seiner Facebook-Seite. Herausgekommen ist dabei 'Click Click (No Pegidafd)'. Hier gibt es das Ganze als Free Download: https://soundcloud.com/olski/veedel-kaztro-click-click-no-pegidafd

Kleine Infos zu seinen Unterstützern dabei:

  • Produziert von Costa Kwanta
  • Gemischt & gemastert von Dienst & Schulter
  • Artwork von Young Paul (ein Mitglied seiner Sektorwestbüdchengang)

In den Lyrics stellt er unter anderem seine (sehr korrekte) Sichtweise auf die Straftaten und -täter in der vergangenen Silvesternacht klar: "Köln, Hauptbahnhof, Silvesternacht - war ekelhaft, doch gibt euch Kraft./ Was ihr draus macht, ihr schaukelt's hoch./ Die Frauen bedroht in jeder Stadt./ Doch die Frauen, die kümmern euch gar nicht./ Schreit lauter, wie schlimm der Islam ist./ Doch die Pisser, die Frauen begrapschen, sind keine Muslime - nur einfach behindert, sonst gar nichts."

Das "Click, Click" auf die als "Lügner" und "Nazis" beschriebenen Björn Höcke, Frauke Petry, Lutz Bachmann und Bernd Lucke ist allerdings schon diskussionswürdig, da es nach einem Gewaltaufruf klingt. Das ist keine Lösung. Stattdessen lieber informieren und nicht unterstützen oder gar wählen.

Ich möchte nicht, dass ihr diese "Leader" wählt

Gesellschaftskritisch war Veedel Kaztro übrigens durchaus schon davor. Für eine Art Cover von 'Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt' von Jan Delay textete er: "Südtiroler Rock'N'Roll, Schweizer Kanton, Minarett-Verbot./ Ihr Idioten wählt immer das Falsche./ Du hörst meinen Shit, doch ich bin sicher nicht auf deiner Seite."

Hier ist das Video dazu:

Veedel Kaztro live und in Farbe 2016: Leider gibt es derzeit keine Infos, ob er demnächst auf Tour geht!

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22. Februar 2016 1 22 /02 /Februar /2016 12:09

Am 5. Februar 2016 hat die Rapperin Lumaraa ihr neues Album 'Gib mir mehr' bei Bassukah/Delta Music veröffentlicht - und es damit auf Platz 27 geschafft. Geholfen hat ihr dabei bestimmt auch die Unterstützung von Daniel Sluga, besser bekannt als Fader Gladiator von Die Firma.

Cover zu LumaraaWer wissen will, wer diese Lumaraa ist, sollte ihren Song '100 Bars' hören, produziert von Daniel Sluga (dessen größter Erfolg das Stück 'Die Eine 2005' mit Die Firma war). In '100 Bars' lässt Lumaraa neben der Präsentation ihrer Skills noch ihre Geschichte kurz Revue passieren – von den ersten Doppelreimen im Studio vor zehn Jahren bis zum Erfolg ihres Album 'Mädchensache' in den Newcomer-Charts.

Neben '100 Bars' hat Daniel Sluga noch drei weitere der insgesamt 18 Songs produziert: 'Es hat alles einen Sinn', 'Picknick' und 'Fick dich'. Den Titel des zuletzt genannten Stücks könnte Fans bekannt vorkommen. Schon 2010 gab es ein Lied von ihr mit diesem Namen, aber ganz anderen Lyrics: „Fick dich – denn das ist der Anfang einer neuen Zeit./ Richtig, siehst du den Anfang, der kein Ende zeigt.“

In dem neuen Track geht es diesmal aber um eine Paarbeziehung, dier aufgrund von unverzeihlichen Fehltritten des treulosen Partners in die Brüche gegangen ist: „Fick dich – oder eine deiner Schlampen, doch mich nicht./ Wir waren lang genug zusammen, dass ich dich – besser als du kenn'./ Und ich weiß, dass ich mich nur an dir verbrenn’.“

Zudem übernahm Daniel Sluga zusammen mit Art Davis die Regie für das Video zum Titelsong 'Gib mir mehr', siehe hier:

Die poppigen Beats dazu lieferten allerdings Nils Kühme und Christoph Reuss, die zusammen als RecTune auch schon für unter anderem Ruffiction ('Frieden'), Haudegen ('Ende der Zeit') und Metrickz gearbeitet haben. Weitere Produzenten auf dem Album sind Fritz 'Fridz' Michallik, Sinan Bombeiter, Steffen Haag, Jan Färger, Andreas Renner und Dominik Perino. Als einziger Gastsänger ist Ozan bei 'Wenn keiner dich versteht' dabei.

Mehr von Lumaraa gibt es hier: https://de-de.facebook.com/LumaraaMusic

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9. Februar 2016 2 09 /02 /Februar /2016 10:42

Das neue Album 'King Push - Darkest Before Dawn: The Prelude' des US-amerikanischen Rappers Pusha T von der HipHop-Crew The Clipse wird am 12. Februar 2016 in Deutschland veröffentlicht.

Cover zu The Prelude von Pusha TIn seiner Heimat kam das vorbereitende Werk für das noch in diesem Jahr folgende Album dagegen schon vor zwei Monaten raus und schaffte es bis in die Top 20. Bei Unterstützung durch unter anderem Kanye West, Asap Rocky, Jill Scott und The-Dream auch kein Wunder. Und quasi zusätzlich noch mit Hilfe von The Notorious B.I.G., dessen Lyrics für den Refrain von 'Untouchable' gesampelt werden: "Lyrically I’m, untouchable, uncrushable./ Blunted in a 600, blunted in a 600."

Wer Pusha T übrigens mal live in Deutschland erleben will, hat im April Gelegenheit dazu. Da kommt der Mann mit Yung Hurn als Support hierhin:

25.4. Berlin - Kesselhaus/Kulturbrauerei

Hier ist noch ein Trailer zum Album:

Mehr Infos unter: http://www.universal-music.de/pusha-t/

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