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15. August 2013 4 15 /08 /August /2013 21:51

Nachdem Königin Emerelle in der vorherigen Folge einen der goldenen Pfade, die durch das Nichts führen, zerstört hat, schwebt die Welt der Elfen in größter Gefahr. Doch möglicherweise ist in der Bibliothek von Iskendria eine Lösung zu finden, wie die Geister der Yingiz zu bändigen sind, die aus dem Nichts entkommen konnten.

cover-elfen7.jpgEmerelle schickt Schwertmeister Ollowain und die Koboldin Ganda nach Iskendria. Während die Schiffsreise dorthin für das ungleiche Duo noch ruhig verläuft, erwartet sie direkt nach ihrer Ankunft bereits der erste Ärger in der Hafenstadt, denn in den engen und finsteren Gassen treffen sie auf ein paar üble Gesellen.

Zudem ist der Empfang in der sagenhaften Bibliothek selbst nicht gerade herzlich, als sie auf den Minotauren Kleos treffen. Aber kaum hat Ollowain den stierköpfigen Aufpasser überwältigt, findet Ganda auch schon schnellstens ihr freches Mundwerk wieder: „Sag der Kuh, sie soll endlich den Stab fallen lassen.“

Aber die wahre Gefahr lauert an anderer Stelle, denn die zwei sind nicht die einzigen, die sich für die Geheimnisse der Bibliothek interessieren...

Schon mal gehört?

Nachdem ja schon Cathlen Gawlich, die Sandy Cheeks bei 'SpongeBob' synchronisiert, bei 'Die Elfen' als Silvyna zu hören ist, darf nun auch der Schwammkopf selbst mitwirken – beziehungsweise dessen deutsche Stimme.

Santiago Ziesmer übernimmt dabei den Kobold Qualbam. Witzig ist außerdem, dass Uli Krohm erneut in der Serie auftaucht. In der vorherigen Folge durfte er noch einen Troll sprechen, diesmal ist er in der Rolle eines Kapitäns zu hören.

Und auch der Name Iskendria könnte dem einen oder der anderen schon bekannt vorkommen, wie Autor Bernhard Hennen in seiner kurzen Erläuterung im Booklet unter anderem aufklärt: „Iskendria ist eine arabische Namensvariante zu Alexandria; wer meine Bücher kennt, weiß, dass ich solche Querverbindungen zwischen Fantasy und Geschichte liebe.“

Fazit: Auf der ersten Hälfte der neuen CD will die Geschichte zu Beginn nicht so recht in Fahrt kommen, aber das wird durch die turbulenten Ereignisse innerhalb der Bibliothek von Iskendria gegen Ende dann mehr als wett gemacht. Von daher ist nach dem Hören jetzt schon die Spannung groß, wie es wohl im dritten der insgesamt sechs Teile zur 'Elfenlicht'-Vertonung weitergehen wird.

CD voraussichtlich ab 16. August 2013 im Handel erhältlich.

Mehr Informationen unter: http://www.universal-music.de/die-elfen/home

Das könnte dazu passen:
Bernhard Hennen – Die Elfen 06: Die goldenen Pfade
SpongeBob Schwammkopf – Das Blaue Album

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5. August 2013 1 05 /08 /August /2013 16:16

Im November feiert das Debüt-Hörspiels des Mystery-Thrillers ’Gabriel Burns’, der im September mit dem inzwischen 38. Teil fortgesetzt werden soll, sein zehnjähriges Jubiläum. Da ist es auf jeden Fall eine gute Idee, den Roman ’Die grauen Engel’ aus dem Jahr 2007, der vor der ersten Folge spielt, als Hörbuch zu veröffentlichen. Denn dadurch werden auch einige Details wieder ins Bewusstsein gerufen, die viele Fans möglicherweise längst vergessen haben.

cover-gabriel-burns-engel.jpg„Ich weiß, was Angst ist. Wie sie sich anfühlt, wie sie den Verstand lähmt und jeden in ein hilfloses, zitterndes Etwas verwandeln kann“, heißt es in der Einleitung noch vor dem Prolog. Und weiter: „Ich muss von schrecklichen Begebenheiten berichten, die zumeist im Verborgenen, aber manchmal auch in unserer unmittelbaren Nähe geschahen. Und noch immer geschehen. Es wäre ein verhängnisvoller Fehler, die Menschen darüber im Unklaren zu lassen. Es ist an der Zeit, dass sie die Wahrheit erfahren."

2003 führten genau diese Worte in der ersten Folge namens ’Der Flüsterer’, die auf einer Erzählung von Raimon Weber beruht, in das Burns-Universum ein. Dieses Mal liest sie aber nicht der Erzähler Jürgen Kluckert, sondern Engelbert von Nordhausen.

Bekannt ist er vor allem als deutsche Synchronstimme von Samuel L. Jackson. Bei ’Gabriel Burns’ spricht er sonst immer Sonny Heseltine, den Verleger von Schriftsteller Steven Burns. Aber auch bei ’Point Whitmark’ und ’Abseits der Wege’ hat ihn Produzent Volker Sassenberg schon mitwirken lassen.

Zurück auf Anfang

Inhaltlich bringt einen ’Die grauen Engel’ natürlich kaum weiter. Es ist aber gerade jetzt, wo die Hörspiel-Serie wieder Fahrt aufnimmt, eine gute Gelegenheit zum Rückblick. So können die eine oder andere Erinnerung wach gerufen werden.

Und es gibt durchaus was zu lernen. Zum Beispiel war Pierre Trudeau, der angeblich die von Bakerman geleitete Kommission ins Leben gerufen haben soll, tatsächlich Premierminister von Kanada. Eine weitere historische Persönlichkeit, die zumindest erwähnt wird, ist „The Great Lester“. Über den berühmten Bauchredner redet Bakerman, als ob er den 1956 verstorbenen Künstler persönlich erlebt hätte.

Außerdem klingt unter anderem die Beschreibung des Viertels, in dem sich das Varité ’Away’ befindet, fast wie aus einem Reiseführer: „Gastown ist der älteste Stadtteil Vancouvers, vor über hundert Jahren zu Zeiten der Holzfäller und Pelztierjäger entstanden. Altertümliche Gaslaternen erhellen noch heute die Schaufenster der Galerien, Cafés und kleinen Buchhandlungen.“

Fazit: Es macht definitiv Spaß, die vielleicht schon etwas losen Fäden der Hörspielserie mit diesem mehrstündigen, athmosphärisch dichten Hörbuch wieder aufzunehmen. Doch wie bei der CD-Reihe gilt auch hier, dass zum Teil mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet werden. Aber wer hiermit einsteigt, kann sich dann ja immerhin schon auf über drei Dutzend weitere CDs freuen. 

4-CDs-Box seit 12. Juli 2013 im Handel erhältlich.

Mehr Informationen unter: http://www.gabriel-burns.com/

Das könnte dazu passen:
Gabriel Burns – 37: Der Atem der Fahlen
Abseits der Wege – 5: Jenseits
Point Whitmark – 23: Der Duft der Finsternis
Raimon Weber – Porterville 01: Von Draussen

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21. Juni 2013 5 21 /06 /Juni /2013 22:18

Letzten Herbst kam die dritte Verfilmung von ’Gregs Tagebuch’ in die deutschen Kinos. Nun folgt das Hörspiel zum Kinofilm ’Ich war’s nicht!’ und macht passend zu den hierzulande gerade startenden Sommerferien klar, was die armen Kinder da alles erwartet, wenn die eigenen Pläne in die Hose gehen. Denn wie der Untertitel verrät: „Ferien sind auch kein Ponyhof!

cover-gregs3.jpg„Ich persönlich brauche für die perfekten Sommerferien nicht mehr als eine Glotze und ein paar Videospiele“, fasst der Siebenklässler Greg Heffley zusammen, was ihm gefällt. „Leider hat mein Dad ganz andere Vorstellungen, was den perfekten Sommer angeht.“

Sein Vater Frank (gesprochen von Gerrit Schmidt-Foß, der unter anderem seine Stimme dem etwas draufgängerischen Derek Ashby in der Jugendkrimi-Hörspielserie ’Point Whitmark’ leiht) denkt nämlich, dass „...körperliche Betätigung normal ist“. Greg soll ein bisschen Sport treiben – oder wenigstens was Vernünftiges tun und jobben.

Master of Desaster

Und nach einigem Hin und Her kommt er auf die Idee, Greg zu den Wildnis-Erforschern zu schicken. Deswegen nimmt er Kontakt mit Troop Master Barrett (synchronisiert von Hasso Zorn, der zum Beispiel auch Dr. Helnwein bei ’Dorian Hunter’ spricht) im Pfadfinder-Vereinsheim auf. Kann Greg aus dieser Nummer raus kommen? Und das Herz von seinem Schwarm Holly Hills erobern?

Cool ist, dass jetzt beim Hörspiel auch ein bisschen was vom Original Soundtrack zu hören ist. Dabei sind unter anderem ’Good Feeling’ von Flo Rida, ’Rock’N’Roll High School’ von The Ramones und ’La La La’ von The Californias, was aber natürlich alles nur im Hintergrund läuft. Hinzu kommt ’Baby’ von Justin Bieber, das Gregs Bruder Rodrick mit seiner Band mehr schlecht als recht auf einer Geburtstags-Party performt.

Fazit: Auch als Hörspiel macht ’Gregs Tagebuch’ ordentlich Spaß. Und da Autor Jeff Kinney bereits weitere Bände geschrieben hat, dürfte da in Zukunft hoffentlich noch etwas mehr folgen.

CD seit 7. Juni 2013 im Handel erhältlich.

Mehr Informationen unter: http://www.karussell.de/gregs-tagebuch/

Das könnte dazu passen:
Dorian Hunter – 22.1: Esmeralda (Verrat)
Point Whitmark – 37: Das Moor der Vergangenen
Various – Radio Teddy Hits Vol. 11
Sven Regener & Leander Haußmann – Hai-Alarm am Müggelsee (Hörbuch)

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26. Mai 2013 7 26 /05 /Mai /2013 22:12

Die Trollkriege gehen nach dem in sich relativ abgeschlossen Zyklus der ersten fünf CDs nun in die nächste Runde. Doch die Elfen haben nicht nur diese riesigen Gegner zu fürchten – im Verborgenen arbeiten auch schon andere Kräfte daran, die scheinbar überheblichen Herrscher der Albenmark in ihre Schranken zu verweisen.

cover-die-elfen-6.jpg„Wir haben die Elfen auf ihre Fehler hingewiesen. Doch sie hören nicht zu! Die Elfen sind der Fehler, der Schandfleck im Bildnis Albenmarks“, ärgert sich Elija Glops (gesprochen von Rasmus Borowski), Anführer der so genannten Rotmützen, in seiner Streitschrift. Abschließend beendet der Kobold vom Volk der fuchsköpfigen Lutin seine Kampfansage gegen die Elfen mit den Worten: „Friede den Hütten! Krieg den Palästen! Unser Blut für Albenmark!“

Wem das bekannt vorkommt, dem liefert Autor Bernhard Hennen im Booklet die Bestätigung: „Dieser Koboldrebell verkörpert eine ganze Reihe irdischer Revolutionäre, angefangen bei Georg Büchner, dessen 'Friede den Hütten! Krieg den Palästen!' er auf die Verhältnisse Albenmarks angepasst hat.“

Troll dich!

Hinzu kommt, dass auch die eigenen Reihen der Elfen hinter Schwertmeister Ollowain nicht ganz geschlossen antreten. Shandral (gesprochen von Schauspieler Patrick Bach, der u.a. auch schon in der 'Gruselkabinett'-Hörspielreihe zu hören war) zweifelt – vielleicht sogar berechtigterweise – an dessen Gespür für die Heimtücke der Trolle.

Diese wagen nämlich das nahezu Undenkbare. Unter Führung ihrer Schamanin Skanga (gesprochen von Luise Lunow, die zum Beispiel der Oberhexe Mania bei 'Bibi Blocksberg' ihre Stimme leiht)  begeben sie sich für einen Überraschungsangriff erneut auf die goldenen Pfade durchs gefährliche Nichts zwischen den Welten.

Und dort lauern nur die grausamen Yingiz darauf, alles Leben an sich zu reißen und den kleinsten Fehltritt der Elfenkönigin Emerelle (Daniela Hoffmann, u.a. die Synchronstimme der Mamutdame Ellie aus 'Ice Age') zu nutzen, um ganz Albenmark zu vernichten...

Stimmt alles!

Dennis Ehrhardt, im Hörspielbereich unter anderem tätig als Regisseur bei 'John Sinclair' und als Produzent bei 'Dorian Hunter', übernahm hier bei 'Die Elfen' gleich von Skript über Regie bis zur Produktion mehr oder weniger die gesamte Umsetzung und leistet dabei ganze Arbeit.

Mit den genannten Stimmen plus weiteren mit ähnlich hohem Wiedererkennungswert wie Schauspieler Helmut Zierl als Erzähler, Bernd Rumpf (die deutsche Stimme von Alan Rickman, der z.B. Severus Snape in 'Harry Potter' spielt) als Schwertmeister oder Cathlen Gawlich (die Eichhörnchen Sandy Cheeks bei 'SpongeBob' synchronisiert und beim 'Blauen Album' gesungen hat) als Waldelfe.

Fazit: So stark die Hörspiel-Serie mit den ersten fünf Folgen gestartet ist, so setzt sie sich auch in der nächsten Runde fort. Beruhend auf dem Roman 'Elfenlicht' ist 'Die goldenen Pfade' der Auftakt zu noch fünf weiteren CDs, auf die alle Fans nach dem ersten Teil nun gespannt warten dürften.

CD voraussichtlich ab 31. Mai 2013 im Handel erhältlich. Mehr Infos: http://www.universal-music.de/die-elfen/home

Das könnte dazu passen:
Bernhard Hennen – Die Elfen 05: Elfenwinter
Martin Howden – Game of Thrones von A bis Z
Dorian Hunter – 21: Herbstwind
Gruselkabinett 28/29 – Der Glöckner von Notre Dame
SpongeBob Schwammkopf – Das Blaue Album

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15. Mai 2013 3 15 /05 /Mai /2013 22:11

Michael Gantenberg hatte ich ja nach seinen letzten Romanen wie 'Jochen' eher im lustigen Bereich eingeordnet. Aber zusammen mit seinem Kollegen Oliver Welter, der unter anderem für die Krimiserie 'Morden im Norden' geschrieben hat, schlägt er mit 'Kalt geht der Wind' scheinbar neue Töne an. Allerdings dann doch weniger inhaltlich als viel mehr geografisch, denn auch er hat zum Beispiel die Krimiserie 'Nord Nord Mord' in seiner bisherigen Kundenliste stehen. Diesmal geht’s aber in Westdeutschland ans Eingemachte, wie der Untertitel verrät: 'Inka Luhmann ermittelt im Sauerland'.


cover-kalt-geht-der-wind.jpgDie beiden Herren konfrontieren ihre Kommissarin nicht gerade mit einem zimperlichen Mörder. Denn die junge Frau, die tot am Ufer eines See gefunden wird, ist nicht „einfach“ ermordet worden. Ihre Augen, Ohren und der Mund wurden zugenäht.

Nach etwa einer Stunde Spielzeit tappen Inka Luhmann, die gerade erst in die Heimat ihres Mannes gezogen ist und sich somit in eher unbekanntem Terrain bewegt, und ihr Kollege Pfeil noch immer eher im Dunkeln: „Okay, fassen wir mal zusammen. Wir haben eine junge Frau, die auf brutale Art und Weise erst alkoholisiert und dann ermordet wird.“

„Und auf dem Grundstück eines Holzbarons gefunden wird, der sich mit seiner Homosexualität einige Feinde im Schützenmilieu gemacht haben dürfte“, ergänzte Pfeil. „Und wir haben einen Chef, der ihr mehr nachtrauert, als gut für seine Ehe ist.“

„Und damit schon mal ein mögliches Motiv bei seiner Ehefrau: Eifersucht. Tja, und dann wäre da noch das Opfer selbst, das in einer Wohnung lebt, die erstens mindestens eine Liga über ihren offiziellen Einkünften spielt, zweitens noch weniger über sie selbst verrät als die Musterwohnung einer Immobilienfirma und drittens besser gesichert ist als die Raiffeisen-Bank in Meschede. Was sagt uns das?“

Nicht sehen, nicht sprechen, aber hören

Den Hörern sagt das zumindest, dass hier irgendwas ganz und gar nicht stimmt. Ein sehr interessanter Kniff des Autorenduos ist zudem, dass auch immer wieder Szenen aus der Sicht der – soviel kann schon verraten werden, denn viele der zeitlich durchdeklinierten CD-Tracks sind mit dem Zusatz „SIE“ markiert – Mörderin.

Als Vorleserin wurde hier Meike Droste ausgewählt. Ihre eher nüchterne Sprechweise ist anfangs eher gewöhnungsbedürftig, aber im Grunde doch recht angenehm. Zumal wohl dabei vor allem an die Zuschauer der TV-Serie 'Mord mit Aussicht' gedacht wurde, die mit ihrer Stimme gleich die Rolle der Polizistin Bärbel Schmied vor dem geistigen Auge haben könnten.

Fazit: Mit dem 5 CDs starken Hörbuch hat 'tacheles!/Roofmusic' wieder einen tollen Titel im Programm. 'Kalt geht der Wind' vereint einen unkonventionellen Fall mit ebenso überraschenden Protagonisten und Rahmenbedingungen, wenn sich zum Beispiel Inkas Ehemann in seiner Elternzeit um die Kinder kümmert oder Pfeil auch schon mal Ablenkung bei einem leichten Mädchen sucht. Also ein weiterer Teil darf da gerne schnellstmöglich folgen!

Mehr Informationen unter: http://roofmusic.de/de/?area=tacheles&content=productdetail&id=947

Hörbuch voraussichtlich ab 16. Mai 2013 im Handel erhältlich.

Das könnte dazu passen:
Michael Gantenberg – Jochen
Berni Mayer – Black Mandel
Gabriel Burns – 36: Am Ende aller Tage

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22. April 2013 1 22 /04 /April /2013 22:40

Seit 2008 killt Dorian Hunter Dämonen in der gleichnamigen Hörspielserie, die auf einer Reihe Horror-Heftromanen aus den Siebzigern beruht. Da war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich seine Wege mit einem anderen berühmt-berüchtigten Geisterjäger kreuzen würden: John Sinclair. Und 'Herbstwind' zeigt jetzt, wie gut das tatsächlich passt.

cover-dorian-hunter21.jpgNachdem „einer der Computerfritzen des Service“, dem Secret Service, ein geheimnisvolles Video entdeckt hat, lässt es der Chief auch Dorian Hunter zeigen. Darauf zu sehen ist der Bestatter Howard Little (gesprochen von Peter Woy, der unter anderen dem Psychiater Dr. Ewen Cameron in der Hörspielserie 'Die Schwarze Sonne' seine Stimme lieh).

Während einer Beerdigung rezitiert der Mann plötzlich und völlig unerwartet mit fremder Stimme ein ziemlich unheimliches Gedicht: „Wenn der Herbstwind durch das Bett fegt, wenn die Kälte uns verschlingt, die letzte Heimstatt hölzern hässlich dem feuchten Grab engegen sinkt, dann sag mir: Sehnst du dich nach Stille?“

Doppelt hält besser!

Der Dämonen-Killer ist sofort alarmiert, denn die Technik-Abteilung ist davon überzeugt, dass es bei dem Filmchen keinerlei Bearbeitung gegeben hatte. Seine Nachforschungen führen Dorian Hunter dabei auch zum 'Haus der Stille', einem Seniorenheim, das ein gewisser Doc Rawson (gesprochen von dem deutschen Hollywood-Star Jürgen Prochnow) einst gegründet hat.

Doch Dorian Hunter ist nicht der Einzige, der das Geheimnis dieser düsteren Einrichtung lüften will. Auch Geisterjäger John Sinclair von Scotland Yard versucht herauszufinden, was dort eigentlich hinter verschlossenen Türen vor sich geht...

Fazit: Die Crossover-Folge ist auf jeden Fall eine interessante Idee. Wie sich die beiden Ermittler erst beharken und dann doch zusammenraufen, ist schon spaßig anzuhören. Wobei einem das Lachen auch schon mal im Halse stecken bleibt, wenn erzählt wird, mit welcher Brutalität der geheimnisvolle Gedichtband einst den Händen anderer Besitzer entzogen wurde.

Mehr Informationen unter: http://www.universal-music.de/dorianhunter/home

CD seit 19. April 2013 im Handel erhältlich.

Das könnte dazu passen:
John Sinclair – Angst über London
Gabriel Burns – 36: Am Ende aller Tage
Point Whitmark – 37: Das Moor der Vergangenen

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17. März 2013 7 17 /03 /März /2013 23:52

Wenn der Name Arthur Conan Doyle fällt, denken die meisten direkt an seine Krimifigur ’Sherlock Holmes’. Daneben schrieb er aber unter anderem auch Essays, Sachbücher, Abenteuerromane und... Schauergeschichten. Und eine davon haben nun die Macher der ’Gruselkabinett’-Reihe für sich entdeckt.

cover-gruselkabinett73.jpgNach dem überraschenden Tod seines Freundes James Hardcastle erhält Professor Saunderson einen Brief von ihm. Auf dessen Rat hin hatte sich Hardcastle zur Erholung einer schweren Lungenerkrankung eine Auszeit auf der Farm von Miss Allerton in der Natur der englischen East Midlands gegönnt.

Wie er in seinen Aufzeichnungen erzählt, traf er dort bei einem seiner Spaziergänge den Hirtenjungen Armitage. Dieser rät ihm, einen großen Bogen um den alten Blue-John-Stollen zu machen: „Die Leute hier meiden den Stollen, denn vor Urzeiten hat man mal einen riesenhaften Schatten dort herauskommen sehen.“

Abgrund des Grauens

Was wie ein Ammenmärchen klingt, weckt natürlich die Neugierde des Besuchers. Unbeeindruckt will er das Grauen selbst erforschen und dringt in eine längst vergessene Unterwelt vor. Doch damit bringt er nicht nur sich selbst in Todesgefahr...

Als Kulisse für seine Erzählung wählte Sir Arthur Conan Doyle mit den Blue-John-Stollen in Derbyshire einen real existierenden Handlungsort aus. Das Mineral soll dort laut http://www.bluejohn-cavern.co.uk auch noch heutzutage in kleinen Mengen abgebaut und zu Schmuck verarbeitet werden.

Lassen Sie uns darüber sprechen!

Die Idee, dass in einer vom Rest der Welt nahezu abgeschlossenen Umgebung Urtiere überlebt haben könnten, thematisierte Doyle auch in ’The Lost World’.

Hardcastle wird von dem österreichischen Schauspieler Marc Oliver Schulze gesprochen, der vor allem als Sylvester Gruber in der TV-Serie ’Aus heiterem Himmel’ bekannt sein dürfte. Die Nebenrollen sind da im Grunde prominenter besetzt.

Ingrid Steeger leiht Hardcastles Gastgeberin ihre Stimme, TV-Schauspieler Helmut Zierl dem Doktor vor Ort, der Hardcastle am liebsten einweisen lassen würde. Außerdem ist auch wieder Horst Naumann dabei, der zuletzt bei ’Der schreiende Schädel’ die Hauptrolle sprechen durfte. Dieses Mal übernimmt er Prof. Saunderson.

Fazit: Mit ’Das Grauen im Blue-John-Stollen’ haben die Hörspiel-Produzenten Marc Gruppe und Stephan Bosenius von ’Titania Medien’ wieder eine recht klassische Erzählung der britischen Horrorliteratur, wie sie im Jahrhundert davor Autoren wie Mary Shelley und Bram Stoker geprägt hatten. Erst glaubt der Erzähler nicht, was ihm berichtet wird, dann stolpert er in ein gefährliches Abenteuer. Da die Umsetzung aber wie immer gut gelungen ist, können Grusel-Fans hier kaum etwas falsch machen.

Mehr Informationen unter: http://www.titania-medien.de

CD seit 15. März 2013 im Handel erhältlich.

Das könnte dazu passen:
Gruselkabinett – 64: Der schreiende Schädel
Sherlock Holmes – 05: Die Affenfrau
Gruselkabinett – 28/29: Der Glöckner von Notre Dame

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23. Februar 2013 6 23 /02 /Februar /2013 18:47

Leander Haußmann, Regisseur von unter anderem 'Sonnenallee' und 'Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe', hat einen neuen Film gedreht: 'Hai-Alarm am Müggelsee'. Geholfen hat ihm dabei Sven Regener, Autor der 'Herr Lehmann'-Triologie und Sänger bei Element Of Crime. Und weil das so gut lief, lesen die Beiden jetzt auch noch das Drehbuch gemeinsam vor. Klingt aberwitzig? Ist es auch!

cover-hai-alarm.jpgNiemand mag es glauben, aber im Berliner Müggelsee scheint ein Hai zu schwimmen. Nachdem die ersten Opfer bedauert werden müssen, ruft der Bürgermeister eine Expertenrunde zusammen. Die Dame vom Städtemarketing bietet schließlich drei Möglichkeiten an, wie das Ganze für Friedrichshagen vom Marken-Branding her zu nutzen sei: „A) Wir machen den Hai-Alarm. Oder B) Wir machen weiter wie bisher. Oder C) Wir gehen erstmal alle nicht mehr ins Wasser, aber eben positiv dann.“

Am Ende hilft alles nichts und der Hai-Alarm muss ausgerufen werden. Aus Städtemarketing-Sicht ist das aber ok, denn so ist der Ort in aller Munde und die Schaulustigen füllen die Kassen. Aber lange geht das natürlich nicht gut...

Der Dreh mit dem Drehbuch

Bei 'Hai-Alarm am Müggelsee' handelt es sich nicht um ein „normales“ Hörbuch. Es ist zwar eine Autorenlesung, allerdings lesen Sven Regener und Leander Haußmann das Drehbuch vor. Das heißt, es gibt keine ausführlichen Beschreibungen zwischen den Dialogen, sondern nur knappe Hinweise wie: „Bild 128: Müggelseedamm, vor dem griechischen Lokal, außen, Tag. Punker 1 und Punker 2 gehen den verwaisten Müggelseedamm entlang und betreten das Lokal 'Der Grieche'. Im Hintergrund schrubben in der Sperrzone Dekontiminationsmann 1 und Dekontiminationsmann 2 ein Auto ab.“

Etwas absurd wie die Handlung hört sich also auch die Lesung an. Was die Sache zusätzlich verkompliziert (aber vielleicht auch interessanter macht), ist der Einfall der beiden, dass jeder, wirklich jeder (!) „...Wechsel im Buch, egal zwischen wem und was, ob von Rolle zu Rolle, Dialog zu Action, Action zu Szenenbild oder andersrum oder wie auch immer, dazu führt, dass der jeweils andere übernimmt und weiterliest. Das führt zu einem abenteuerlichen Parforceritt durch die Rollen, Überschriften, Bilder und zu einem ständigen Wechsel der Perspektiven.“

Am Ende gibt es dann noch 'Das Lied vom Hai' zu hören, das auch unter http://www.mueggelfilm.de als Free Download zur Verfügung steht. In den Lyrics wird Sven Regener versöhnlich: „Haie haben Kiemen, Menschen haben Ohren./ Und ich hab dir einmal ewige Liebe geschworen./ Drüben ist die Havel, fröhlich ist die Spree./ Wenn ein Schiff auf Grund läuft, hat der Käptn einen im Tee./ Und was du gesagt hast, tut nicht mehr weh./ Wenn ich in Friedrichshagen am Ufer vom Müggelsee steh.“

Fazit: Der 'Hai-Alarm am Müggelsee' ist eine Groteske, bei der es viel zu lachen gibt. Die Absurdität des Ganzen ist in der Umsetzung als eigensinniges Hörbuch bei 'Roofmusic' vielleicht sogar gelungener, als es der Film, der am 14. März in die Kinos kommt, überhaupt sein kann. Wer will, kann darin aber auch kritische Untertöne heraushören, denn wie Politik, Wirtschaft („Der reiche Mann vom Müggelsee“) und Medien versuchen, das Beste für sich herauszuholen, ist wahrscheinlich gar nicht so weit von der Realität entfernt.

Mehr Informationen unter: http://roofmusic.de/de/index.php?area=tacheles&content=productdetail&id=924

Hörbuch seit 21. Februar 2013 im Handel erhältlich.

Das könnte dazu passen:
Sven Regener – Der kleine Bruder
Various – Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

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15. Januar 2013 2 15 /01 /Januar /2013 23:45

Einige ihrer Mitmenschen haben in Gesche Gottfried den „Engel von Bremen“ gesehen, der sich liebevoll um kranke Verwandte und Bekannte kümmerte. Doch in Wirklichkeit war sie überhaupt erst der Grund, warum ihre Ehemänner, Eltern, Freunde, Gläubiger und sogar Kinder qualvoll starben. Der reale Kriminalfall lebt nun sehr überzeugend als Hörspiel wieder auf.

cover-gesche-gottfried.jpgBis zu ihrer Verhaftung vergiftete Gesche Gottfried zwischen 1813 und 1827 über 30 Menschen in Bremen. Dafür benutzte sie so genannte „Mäusebutter“, die mit Arsen versetzt ist. Das besonders Erschreckende ist, dass sie selbst dafür keinerlei Gründe nennen wollte oder konnte – und dass niemand ihr Einhalt gebot.

Der zuletzt genannte Aspekt interessierte Regisseur Markus Hahn vor allem an diesem Fall, so dass er ihn als Hörspiel umsetzen wollte. Er erkennt darin eine erschreckende Aktualität: „Auch wir leben in einer Gesellschaft des Wegschauens, in der Verantwortung gerne abgeben wird. Wir kümmern uns lieber um kleine schwarze Kästen in unseren Händen als um unsere reale Mitwelt. Aber sind wir heute nicht eigentlich privilegiert, mehr zu sein?“

Crime Scene Bremen

Das Hörspiel basiert auf einer Vorlage des Autors Peer Meter, für die er wie im Untertitel beschrieben die Original-Protokolle „des Criminalgerichts in Untersuchungssache wider die Giftmischerin Gesche Margarethe Gottfried im Jahre des Herrn 1828“ verwendete. Seit 1988 beschäftigt er sich mit dem realen Kriminalfall der Gesche Gottfried. So schrieb er darüber ein Theaterstück, mehrere Sachbücher und ein Comic.

Verstärkt wird der Bezug zu den realen Vorkommnissen noch durch das umfangreiche Booklet, das unter anderem Originaldokumente zeigt. Markus Hahn ist davon überzeugt, dass alles, was es zu sagen gibt, sich dem Publikum aus dem Hörspielbuch erschließt. Aber die Informationen des Booklets umspielen das Gesagte noch einmal: „Sie zeigen eine gewisse Referenz auf die Authentizität des Gesagten – wir lassen tatsächlich historische Worte und Begebenheiten sprechen. Großartig adaptiert, zusammengefügt und ’übersetzt’ – aus der damals teils schnell dahingekritzelten Kurrentschrift – von Peer Meter.“

Volkes Stimme(n)

Für die Vertonung konnten einige der bekanntesten Stimmen Deutschlands gewonnen werden. David Nathan, vor allem bekannt als Synchronspecher von Johnny Depp, befragt als Senator Droste die gefangene Mörderin (vielschichtig interpretiert durch Ariane Seeger).

Die Verhör-Szenen wechseln sich dabei immer wieder mit Aussagen von Bürgern und Bürgerinnen Bremens ab, die ihre Meinung über und Erfahrungen mit Gesche Gottfried abgeben. Dabei sind unter anderem Felix Isenbügel (spielte bei ’GZSZ’ den Carsten Reimann), Gisela Fritsch (bekannt als Reporterin Karla Kolumna aus ’Benjamin Blümchen’) und Helmut Krauss (spielt in ’Löwenzahn’ den Nachbarn Hermann Paschulke) zu hören.

Oliver Rohrbeck (dessen bekannteste Hörspielrolle natürlich immer noch Justus Jonas bei ’Die drei Fragezeichen’ ist) gibt zum Beispiel in der Rolle eines Arztes an, dass er statt der Vergiftungen unter anderem Cholera, rheumatische Herzentzündungen und heftige Darmentzündungen diagnostiziert hätte.

Vorhang auf für mehr

Um die Intensität der Gespräche zu verstärken, ließ Markus Hahn die Sprecher vorher proben und dann gemeinsam ihre Texte einsprechen: „Das gemeinsame Lesen und Performen im Studio war eine spannende Herausforderung für alle, mit viel mehr interpersoneller Spannung, als wenn die Sprecher separat voneinander aufgenommen worden wären.“

Zur Premiere am Freitag, den 18. Januar 2013, im Filmtheater am Friedrichshain Berlin sind alle Mitwirkenden eingeladen. Zudem erfahren Interessierte an dem Abend auch mehr über die Produktion, die mit der ’Kulturalie’ durch eine Art Crowdfunding finanziert wird. Darüber hinaus sind weitere Aktionen geplant wie eine Veranstaltung am 7. März 2013 in der Stadtbibliothek Bremen, bevor das Ganze möglicherweise auch noch als Film umgesetzt wird.

Fazit: Markus Hahn hat ’Die Verhöre der Gesche Gottfried’ von Peer Meter stimmig umgesetzt. Die Sprecher sind gut gewählt, die Dialoge authentisch und das verstörende Spiel Ariane Seegers überzeugend, die zwischen mitleiderregender Verzweiflung, verwirrter Selbstanklage und kaltem Kalkül gleitend zu wechseln vermag. Was die Mörderin tatsächlich zu ihren Taten geleitet hat, müssen die Hörer am Ende selbst entscheiden. Und leicht wird das nicht gemacht.

Mehr Informationen unter: http://gesche-gottfrieds-gift.com

CD voraussichtlich ab 19. Januar 2013 erhältlich.

Das könnte dazu passen:
Gruselkabinett 64 – Der schreiende Schädel
Gerhard Wisnewski – Das Titanic-Attentat

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24. November 2012 6 24 /11 /November /2012 22:59

Gerade sind Heinz Strunk, Jacques Palminger und Rocko Schamoni mit ihrem Film 'Fraktus' in den Kinos gestartet. Da bietet es sich natürlich an, ihr bisheriges gemeinsames Schaffen noch einmal Revue passieren zu lassen. In der Zeit zwischen 1998 und 2004 veröffentlichten sie als Studio Braun auf mehreren CDs über 100 Telefonstreiche. Mit 'Braunes Gold' gibt es nun die Best-of-CD davon!

cover-studio-braun.jpgEröffnet wird das Ganze mit dem 'English Translator', der ursprünglich auf 'Ein Kessel Braunes' zu finden war. Die Idee dabei ist, dass jeder Satz von einem der drei während des Gesprächs übersetzt wird.

Allerdings ist das gar nicht nötig, denn der Gesprächspartner spricht auch deutsch. Dabei wird der arme Mann so verwirrt, dass er selbst anfängt, auf englisch zu antworten: „Why is this gentleman speaking English to me? ... We don't need a translation service. We can speak German to each other!“

Bei Anruf: Mordsspaß

Natürlich funktioniert der Schabernack mal mehr, mal weniger gut. 'Langenhagen' ist zum Beispiel eher ein Reinfall. Als ein junges Mädchen abhebt und seinen Namen sagt, wird der einfach nachgeplappert. Besser wird es auch nicht, als sie glücklicherweise gleich ihren Vater dazu holt.

Lustig ist aber auch, wenn die Herren von Studio Braun mit ihren eigenen Waffen geschlagen werden – wie bei 'Druckbefüllung', bei dem der Mann vom Getränkemarkt zum Beispiel wahnsinnig langsam den im Grunde recht simplen Namen Hans Fuchs notiert: „Also Hans ist ihr Vorname? ... Ich muss nur den Namen wissen erst mal. ... Es geht ja nur darum, dass ich ihn jetzt aufschreiben muss. ... Buchstabieren Sie bitte Ihren Nachnamen jetzt. ... Ja, das ist leider so!“

Leise rieselt der Gag

Passend zum kommenden Weihnachtsfest ist außerdem noch der 'Crackweihnachtsmann' enthalten, der schwer depressiv bei einer älteren Dame anruft. Statt direkt aufzulegen, hört sie sich verständnisvoll seine Problemchen an: „Ich hab Bier geraucht. Ich kann nicht mehr!“

Wer beim Hören auf den Geschmack gekommen ist, sollte für mehr Scherze nach den Alben 'Jeans Gags' und '1:1:0 am Millerntor' Ausschau halten, weil es von denen jeweils nur ein Streich auf 'Braunes Gold' geschafft hat.

Fazit: Wie so oft bei Best-Ofs mag dem einen oder der anderen früher noch ein anderer Telefonstreich von Studio Braun besser gefallen haben, aber insgesamt ist 'Braunes Gold' ein buntes Potpourri aus lustigen Späßchen geworden. Wer bei den insgesamt 31 Stücken nicht einmal lachen muss, dem ist nicht mehr zu helfen.

P.S.: Beim Pippi-Langstrumpf-Lied 'Seeräuber-Opa Fabian', das Lena gerade auf der Kinderlieder-CD 'Giraffenaffen' veröffentlicht hat, spielt übrigens Heinz Strunk die Flöte!

Mehr Infos unter: http://www.studiobraun.de

CD seit 21. November 2012 im Handel erhältlich.

Das könnte dazu passen:
Heinz Strunk – Die Zunge Europas
Jacques Palminger – Mondo Cherry

Studio Braun live und in Farbe 2012: 25. und 27.11. Hamburg – Thalia Theater („Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare mit Studio Braun, weitere Termine im Dezember 2012) *** 08.12. Berlin – Deutsches Theater (Actionmusical „Fahr zur Hölle, Ingo Sachs!“ von und mit Studio Braun)

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