Overblog Folge diesem Blog
Administration Create my blog
1. März 2017 3 01 /03 /März /2017 11:19

Die Party-Posse von Culcha Candela spielt wieder live: Am 4. März 2017 wird sie beim 'Spirit of Istanbul'-Festival der Spirituosenmarke Yeni Raki in der Berliner Arena auftreten. Das Beste dabei: Der Eintritt ist frei! Mehr Termine siehe unten.

2016 hatten die Jungs ein neues Kapitel in der Band-Geschichte aufgeschlagen. Mit eigenem Label ’Culcha Sound’ machten sie sich frei. An den Start gingen sie dort Anfang Juni mit der ’Wann Dann ?!?’-Single.

Cover zu Wann Dann’Wann Dann’ war schon im Original auf der Bonus-CD der Fan-Box zum letzten Album ’Candelistan’ enthalten. Die Lyrics im Refrain lauten: „Alle Arme gehen hoch – wenn nicht jetzt, wann dann?/ Die Party geht los – wenn nicht jetzt, wann dann?/ Alle Gläser in die Luft – wenn nicht jetzt, wann dann?/ Sag mir, wann – digidigi, wann dann?“

Pünktlich zur EM haben Don Cali, Johnny, Matteo und Chino außerdem noch die Fußballhymne ’Einsnull (Grita Gol!)’ aufgenommen. Später folgte eine weitere Single namens 'Urlaub'.

2016 war Johnny Strange auch bei 'Diese Welt gehört uns' zu hören, das er zusammen mit Rapper Fargo (Falk-ARne GOssler) von The Love Bülow, Odara Sol und Cross für den Musikwettbewerb 'Eine Welt Song' aufgenommen hatte. Unter http://www.eineweltsong.de/ gibt es das Ganze als Free Download.

Larsito, der die Band 2014 verlassen hatte, um solo weiterzumachen, veröffentlichte im Juli 2016 übrigens auch was Neues: eine EP namens 'Am Leben'.

Single ’Wann Dann’ seit 10. Juni 2016 erhältlich. Mehr Infos: http://culchacandela.de/

Culcha Candela live und in Farbe 2017:

  • 4. März, Berlin, Arena / Spirit of Istanbul Festival von Yeni Raki (Eintritt frei!)
  • 14. Juni, Alcaidesa (Spanien), Hotel Aldiana / Club Nights
  • 17. August, Rottweil, Kraftwerk / Rottweiler Ferienzauber
  • 18. August, Friedberg, Zirkuszelt auf der Seewiese
  • 9. September, Papenburg, Gelände an der Meyer Werft / NDR2 Festival
  • ab 1. Oktober auf Tour

Hier ist noch ein kurzer Video-Teaser zur Single 'Wann Dann' von Culcha Candela:

Repost 0
8. März 2012 4 08 /03 /März /2012 16:43

Statt schwarz zu blau wird es bei SpongeBob Schwammkopf gelb zu blau. Die Fortsetzung zu ’Das Gelbe Album’ macht da weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat: bei Coverversionen zu vor allem aktuell angesagten Hits. Wobei sich inhaltlich wieder alles um das Leben des kleinen Meeresbewohners dreht. Mit allem, was dazu gehört: U-Boot, Grill-Imbiss, Ebbe und Flut!

spongebob-cover-blau-Kopie-1Gesungen wird die ganze Sause von Santiago Ziesmer, dem Sprecher von Sponge Bob und der deutschen Synchronstimme von Steve Buscemi. Produziert wurde das Ganze wieder von den Beatgees aus Berlin, die unter anderem letztes Jahr mit ihren Instrumentals auf den Top-Ten-Alben von Tim Bendzko und F.R. vertreten waren.

Da wird die Sektpulle zum Pfannenwender

Die deutschen Songtexte hat alle Norbert Bohnsack für ihn geschrieben, der mit seiner Band Norbert & Die Feiglinge 1990 mit dem Acapella-Stück 'Manta' („Und ich fahr' ja den Manta“) einen Top-Ten-Hit in den deutschen Singlecharts gelandet hat.

Für ’Weil Ich Ein Burgerbrater Bin’ hat er sich zum Beispiel ’Berlin City Girl’ von Culcha Candela vorgenommen und darauf folgende Lyrics geschrieben: „Und der Grund, warum ich ihn doppelt mag, ist weil er manchmal so süß ’Fertig!’ sagt./ Auf so einen Burger würd’ jeder warten. Da leckt sich sogar ein Wal die Barten./ Schick gemacht, Pfannenwender in der Hand, serviert er den City Brunch.“

Verglichen mit dem Original ist besonders schön, dass schon das Ersetzen einzelner Worte ausreicht, um ein Schmunzeln in die Mundwinkel zu zeichnen: „Und der Grund, warum ich sie doppelt mag, ist weil sie manchmal so süß ’Opfer!’ sagt./ Auf so eine Braut würde jeder warten. Bring keinen Strauß mit, schenk ihr ´n Schrebergarten./ Schick gemacht, Sektpulle in der Hand. 13 Uhr, so geht City Brunch.“

Klassiker gestern und heute

Fehlen dürfen natürlich nicht seine Interpretationen zu ’Mr. Saxobeat’ von Alexandra Stan und ’Danza Kuduro’ von Don Omar, die letztes Jahr beide die deutschen Singlecharts anführten. Dazu gesellen sich unter anderem ’Stay’ von Hurts, ’StroboPop’ von Die Atzen und ’Over The Rainbow’ von Iz Kamakawi’woole.

Aber auch vor klassischen Quellen schrecken die Macher ja nicht zurück. War es beim letzten Mal die von Beethoven inspirierte ’Ode An Die Dusche’, ist diesmal das über 130 Jahre alte Orchesterstück ’In Der Halle Des Bergkönigs’ des norwegischen Komponisten Edvard Grieg dran. Und wenn damit junge Hörer an große Werke herangeführt werden, ist das doch toll.

 
Fazit: Klar, nicht jede neue Version von SpongeBob kann den Originalen das Wasser reichen. Aber Schwamm drüber! Spaß macht das Ganze auch bei dieser Fortsetzung noch.

Mehr Informationen unter: http://www.spongebob-musik.de/das-blaue-album/

CD voraussichtlich ab 9. März im Handel erhältlich.

Das könnte dazu passen:
Trackshittaz – Traktorgängstapartyrap
Deichkind – Befehl Von Ganz Unten

 

Repost 0
4. August 2008 1 04 /08 /August /2008 15:14

2005 veröffentlichte der Berliner Reggae-Künstler Kimoe seine EP ’Ein Neuer Morgen’ und machte damit auf jeden Fall Lust auf mehr. Doch gut drei Jahre hat es gedauert, bis er endlich sein Debütalbum fertig gestellt hat. Wobei sich das Warten auf ’Streben Nach Glück’ definitiv gelohnt hat!

Alleine ’Highlights’, die erste Single daraus, rockt garantiert jede Dancehall. Zumindest in der Originalversion, denn als Bonus gibt es noch einen Remix, der deutlich entspannter daher kommt. Wobei das neue Instrumental erst durch einen Zufall zu seiner Ehre kam. „Mein Produzent Greg Danielz hatte den Beat gebaut und mich irgendwann damit im Studio überrascht. Dann kamen wir auf die Idee, ihn als ’Intro’ zu benutzen, weil er ein so heroisch, fieses Ding war. Als nächstes haben wir ein paar Samples von ’Highlights’ reingeladen, da der Song ja der erste auf der Platte werden sollte. Irgendwie klang das so geil, dass wir dachten, dass wir da ja einen ganzen Remix draus machen könnten. Am Ende war klar, dass neben dem ’Intro’ auch der Remix rauf muss, weil er das Album rund macht und somit abgeschlossen hat. Der Beat kommt noch mal als ’Outro’ – und dann kommen auf einmal die Strophen von ’Highlights’. Das fand ich sehr nice. Ich bin ja immer für eine Überraschung zu haben!“

Während Kimoe mit ’Highlights’ wieder einmal auf sehr unterhaltsame Weise klar stellt, wer „die heißen Vibes im Herzen von Berlin“ baut und „den Flavor in deinen Kiez“ bringt, sind andere Stücke inhaltlich deutlich anspruchsvoller. Mit Dodo aus der Schweiz will er zum Beispiel mit ’Viel Zu Tun’ die Hörer dazu bewegen, Stellung zu beziehen und sich für eine bessere Welt einzusetzen. Deswegen heißt es im Refrain: „Es gibt so-so-so-so viel, so viel zu tun, so viel zu bewegen./ Wir sollten endlich aufstehen und loslegen.“

Noch deutlicher wird Kimoe mit Mr. Reedoo und Johnny Strange von Culcha Candela, die gemeinsam die ’Kriegstreiberpolitik’ vieler Machthaber verurteilen. In dem Song geht es darum, dass es Menschen in Führungspositionen gibt, die Urteile fällen, mit denen sie Kummer und Leid bringen, aber denen sie selbst nicht ausgesetzt sind. „Während andere Menschen zum Beispiel hungern oder leiden, weil sie von diesen Entscheidungen direkt betroffen sind, sitzen die Entscheidenden zu Hause in ihrer heilen Familienidylle und essen mit ihren Kindern zu Abend. Dabei kannst du den Begriff ’Kriegstreiberpolitik’ gerne auch von dem Krieg gegen Menschen auf den ’Krieg’ gegen die Natur übertragen. Egal ob Kriege oder die Abholzung der Regenwälder, da sitzen Menschen, die diese einreißenden Entscheidungen treffen und oftmals scheinbar einfach zu kurzsichtig sind oder moralische Aspekte außen vor lassen. Sehr fatal!“

Doch Kimoe will mit solchen kritischen Songtexten anderen lieber Mut als Angst machen – nicht umsonst heißt das Album ja auch ’Streben nach Glück’. „Ich hatte mich mit der ’I have a dream’-Rede von Martin Luther King auseinander gesetzt, wo an einer Stelle der Begriff ’persuit of happiness’ fällt. Irgendwann kam dann der Film ’Das Streben Nach Glück’ raus. Der Titel war also genau die Zeile, die mich so beschäftigt hat. Ich fand es unheimlich beeindruckend, wie sehr die Hauptrolle trotz der miserablen Lage für sein Ziel gekämpft hat – und ganz wichtig: auf einer hochmoralischen Art. Für zig Menschen wäre das der Punkt gewesen, wo sie in die Illegalität abgerutscht wären. Er nicht. Ich bin auch immer jemand gewesen, der hart für das gekämpft hat, was er wollte.“

Genauso erklärt er in dem Song ’Selbstbewusstsein 2008’, der ursprünglich auf ’Ein Neuer Morgen’ zu hören war, und mit zum Beispiel ’Sternstunden Int.’ und ’Die Hoffnung Stirbt Zuletzt’, dass Aufgeben keine Option ist. „Der Song ’Die Hoffnung Stirbt Zuletzt’ beschreibt das ganz gut. Das ist der Song, wo auch die Redewendung aus der King-Rede verarbeitet wurde, was den Kreis schließt. Guck dir meine Entwicklung an: Inzwischen laufen Songs von mir im Radio, ich bekomme Berichte in Magazinen, war Support für Sean Paul und Culcha Candela und habe auch auf großen Festivals gespielt. Dafür habe ich hart gearbeitet. Ich habe mir über Jahre hinweg erst einmal einen Namen gemacht. Viele verbringen erst einmal viel Zeit mit Nichtstun, weil sie sich vor neuen Hürden scheuen. Dabei merken sie gar nicht, dass sie in der Zeit schon viel hätten erreichen können. Ich für meinen Teil strebe nach Glück und hoffe, dass sich das ganze Puzzle irgendwann zusammensetzt!"

Fazit: Wenn Kimoe mit ’Streben Nach Glück’ jetzt nicht erntet, was er gesät hat, kann das nicht mit rechten Dingen zugehen. Auf dem Album macht er schließlich alles richtig. Hier die Dancehall-Beats, da die ruhigeren Reggae-Tunes, tolle Gäste von Jah Meek (Söhne Mannheims) bis Rapper Dra-Q und Themen von Party über (enttäuschte) Liebe bis Politik. Highlight!

Mehr Infos: http://www.kimoe.de

CD voraussichtlich ab 8. August 2008 im Handel erhältlich.

Repost 0
28. Juli 2008 1 28 /07 /Juli /2008 11:30

In der 23. Folge der Hörspielkrimi-Serie verschlägt es die drei Hobbydetektive Jay, Tom und Derek von der Radiostation 'Point Whitmark' in den gerade vor ein paar Monaten neu eröffneten 'Nachtpark', wo während der Öffnungszeiten von 17 bis 2 Uhr nachtaktive Tiere präsentiert werden.

Getarnt als Aushilfskräfte versuchen sie dort herauszufinden, warum einige der Tiere – und vor allem die Praktikantin Christy (Josephine Schmidt) – verschwunden sind. Während der Pfleger Clayton (Uli Krohm) zwar mürrisch, aber durchaus hilfsbereit ist, scheint der Zoodirektor Mr. Steward (Engelbert von Nordhausen, der Mr. Frost aus Folge 22 und Standardstimme für Samuel L. Jackson) etwas verbergen zu haben...

Die dank eines frühen Wintereinbruchs verschneite Kulisse des neuesten Abenteuers ist mal wieder ganz originell, doch so recht will anfangs keine Spannung aufkommen. Aber je weiter die Ermittlungen das Trio auf die Spur des Tierdiebs führen, desto spannender wird es.

Während Derek nämlich völlig allein in der düsteren Anlage weitere Hinweise auf den Entführer sucht, machen sich seine zwei Kollegen zum Wohnheim von Christy auf. Dort treffen sie nicht nur auf den wortkargen Mr. Bishop (Werner Ziebig, der Dr. Hayes aus Folge 22), sondern auch auf die uralte Apollonia (Regina Lemnitz, die Baronin aus Folge 22 und zum Beispiel die Synchronstimme von Kathy Bates), deren geheimnisvollen Andeutungen über die Farm am Fuße des weißen Hügels nicht so recht weiterhelfen. Oder doch?

Regisseur Volker Sassenberg hat zudem wieder einmal auf ein Gimmick gersetzt, das auch bei seiner Mysterieserie 'Gabriel Burns' meistens ganz gut funktioniert hat: ein Musiker in einer Gastrolle. Hier ist es diesmal Mr. Reedoo von der Berliner Reggae-Truppe Culcha Candela, der als Radiohörer Dave seinen Idolen bei der Suche helfen will. Leider bleibt er in der Rolle ziemlich blass. Aber vielleicht bekommt er ja irgendwann noch mal eine Chance, seine „schauspielerischen“ Fähigkeiten besser unter Beweis zu stellen.

Fazit: Alles in allem leider keine herausragende Folge, aber eine solide Arbeit, die halt auch eine Altersempfehlung „ab 10 Jahren“ trägt. Ein bisschen mehr Grusel, eine etwas schwierigere Auflösung und vor allem ein dramaturgisch aufregenderes Ende darf Nummer 24 dann beim nächsten Mal doch bereit halten.

Mehr Infos: www.pointwhitmark.de

CD seit 25. Juli 2008 erhältlich.

Repost 0

Über Diesen Blog

  • : Popshot
  • Popshot
  • : Der Blog-Autor arbeitet seit 1995 als Musikjournalist. Hier veröffentlicht er seine Texte über Musik, Hörspiele, Bücher und mehr unabhängig von Redaktionsschlüssen, Seitenplanungen und anderen Einflüssen! Hier folgen: https://www.twitter.com/PopshotOverBlog und https://instagram.com/popshot.blog/ Impressum: http://popshot.over-blog.de/impressum-disclaimer.html
  • Kontakt

Suchen