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1. November 2008 6 01 /11 /November /2008 12:51

 

 

Was gibt es bei einem gruseligen 'Midnight Movie' für einen passenderen Termin als Halloween? Eigentlich keinen! Deswegen habe ich gestern mal wieder das wöchentliche Angebot der 'UCI Kinowelt Zoo Palast Berlin' genutzt und mir eine DVD-Premiere auf der Großbildleinwand reingezogen!Zur Story: Der New Yorker Architekt Jeffrey (Daniel Sauli) entdeckt beim Spazieren mit seinem Hund Max, dass sein Freund Rene (Julien Lucas) auch noch andere Männer trifft – und sogar zu sich nach Hause einlädt. Das hat er Jeff noch nie angeboten. Beim Nachspionieren vor der Haustür spricht ihn die Vermieterin Gladys (Patti D'Arbanville) an, ob er wegen der leerstehenden Wohnung gekommen sei. Jeff nutzt seine Chance, näher bei Rene zu sein und zieht kurzerhand ein.

Doch irgendwas stimmt hier nicht. Der vorherige Bewohner hat alles von Klamotten bis Schmuck zurück gelassen. Dessen Freund Michael wundert sich zudem, dass sein Liebhaber Hals über Kopf verschwunden ist – und dann dringen ab und zu auch irgendwie seltsame Geräusche aus der Wohnung der Hausbesitzerin und ihrem düsteren Partner Stuart (Sherman Howard) zu Jeff rauf...

Die 'Variety' bezeichnet den Film als „...a gay spin on Polanski's The Tenant and Rosemary's Baby!“ Laut der Beschreibung des deutschen Filmverleihs 'Salzgeber & Co. Medien GmbH' handelt es sich um „...ein schwules Beziehungsdrama, das mit romantischem Sex beginnt und sich anschließend immer weiter zu einer düsteren Studie über Stalking und obsesssive Beziehungen entwickelt.“ Das UCI holt noch einmal weiter aus und nennt das Ganze einen „unterhaltsamen Thriller von Sam Zalutsky für Hitchcock-Fans“. Okay, kann man schon machen.

Fazit: Die Grundidee ist interessant und die Darsteller durchaus gar nicht sooo schlecht, da sie immerhin alle schon jahrelang Erfahrung mit vor allem Nebenrollen bei unter anderen Serien wie 'The Sopranos' oder 'Criminal Intent' gesammelt haben. Insgesamt ist der Streifen aber eben halt eher nur die C-Promi-Variante zu 'Psycho' oder Stephen Kings 'Misery'. Ein etwas strafferes Drehbuch und eine intensivere Umsetzung hätten dem Ganzen auf jeden Fall nicht geschadet. Zumal insbesondere an Halloween ruhig lieber was Überdrehtes wie 'Hellbent' hätte laufen können, das im Werbeblock vorgestellt wurde.

Mehr Infos: http://www.salzgeber.de/presse/produktinfo/JETZT_GEHOERST_DU_MIR_Produktinf.pdf

 

 

 

CD seit 31. Oktober 2008 im Handel erhältlich.


Das könnte dazu passen:
Point Whitmark – 24: Der Tag der großen Flut
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